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Stille Nacht, eilige Nacht

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke Stille Nacht, eilige Nacht

Immer noch kein Weihnachtsgeschenk? Dann wird’s aber Zeit. 
ZiSH stellt fünf preiswerte Ideen für selbstgemachte Geschenke vor – auf den letzten Drücker, aber von Herzen.

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Lecker und schnell: Schokolade mit Sti(e)l.

Quelle: Franke

Zwischen den Zeilen

Fotolesezeichen sind persönlich, hübsch, praktisch und ganz einfach zu basteln. Außerdem sind die Materialien dafür schnell im Supermarkt oder Bastelladen zu beschaffen.
Benötigtes Material: ein Foto, farbige Bastelpappe, ein Wollfaden, Schere, Kleber und ein Bleistift.

Zuerst muss ein Ganzkörperfoto geschossen werden. Je fantasievoller die Pose auf dem Bild, umso lustiger wird das Lesezeichen. Zum Beispiel kann eine Hand ausgestreckt sein, als würde ein Ballon gehalten werden.

Das ausgedruckte Foto wird auf das bunte Papier gelegt. Nun wird die Pappe entlang der Fotokontur ausgeschnitten, um zwei identische Teile zu erhalten.

Für das Lesezeichen-Gimmick, zum Beispiel den Ballon, muss ein Stück Bastelpappe doppellagig gefaltet werden. Alternativ könnt ihr auch zwei verschiedenfarbige Papiere übereinanderlegen.

Daraus wird eine Ballonform ausgeschnitten. Dann wird das eine Ende des Wollfadens zwischen die Ballonhälften, die andere zwischen Foto und Buntpapier geklebt. Sobald der Kleber getrocknet ist, ist das Lesezeichen fertig.

Wer möchte, kann den Ballon noch mit einem Stift verzieren oder einen kleinen Gruß darauf schreiben.

Sophie Leyh

Schokolade mit Sti(e)l

Für heiße Schokolade am Stiel braucht man neben Schokolade Holzspieße und Plastik-Schnapsgläser. Das alles kann man im Supermarkt kaufen. 
250 Gramm Schokolade ergeben neun Schokostiele. Statt Plastik-Schnapsgläser kann man auch Eiswürfelformen nehmen.

Zuerst füllt man einen Topf mit Wasser und bringt es zum Kochen. In ihn hängt man einen zweiten, kleineren Topf, in dem die Schokolade geschmolzen wird. Die Schokolade muss dabei gerührt werden, damit sie nicht anbrennt. Ist sie geschmolzen, kann man sie je nach Geschmack mit gemahlenen Mandeln oder Zimt verfeinern.

Dann verteilt man sie gleichmäßig auf die Schnapsgläser.

Nach einer Viertelstunde im Kühlschrank ist sie fest genug, um einen Holzspieß hineinzudrücken. Danach stellt man sie über Nacht in den Kühlschrank. Um sie am nächsten Tag aus den Schnapsgläsern zu lösen, ohne den Stiel hinauszuziehen, hält man sie kurz unter warmes Wasser.

Jetzt noch hübsch verpacken und schon ist das leckere Weihnachtsgeschenk fertig.

Wer sich beherrschen kann und die Schokolade nicht gleich vom Stiel knabbert, kann daraus einen leckeren Kakao kochen. Der ist im Gegensatz zu Pulverkakao schokoladiger und hat durch Mandeln und Zimt eine ganz eigene weihnachtliche Note. Und die gibt es so bestimmt nicht auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen.

Sarah Franke

Neues aus Altglas


Es müssen nicht immer Glitzersterne, getrocknete Orangenscheiben und grell blinkende Lämpchen sein. Viel schöner als die fertig zusammengestellte Standarddeko ist eine selbst gebastelte Lichterflasche. Die ist schlicht, leuchtet angenehm und ist somit auch etwas für Leute, die Weihnachtsschmuck eher dezent mögen.

Die Materialien sind schnell besorgt: Eine Sektflasche aus mattem Glas und Bastelkleber findet man im Supermarkt, etwas Pappe und eine normale Lichterkette gibt es im Bastelladen.

Zuerst muss die Sektflasche gründlich ausgespült werden, damit es unterm Tannenbaum nicht nach der letzten Sektparty riecht. Gleichzeitig kann man die Etiketten im warmen Seifenwasser einweichen und schließlich abziehen.

Nach dem Trocknen wird die Lichterkette vorsichtig in die Flasche gesteckt, bis nur noch der Rest des Kabels aus dem Flaschenhals guckt.

Zum Schluss können aus der Pappe ausgeschnittene Sterne mit dem Kleber auf die Flasche geklebt werden. Wer also an Heiligabend in Panik gerät, weil er noch kein Geschenk für die Großeltern oder die Tante hat, kann in weniger als einer halben Stunde aus einer simplen Flasche ein schönes Mitbringsel 
basteln.

Sarah Seitz

Das Band der Freundschaft


Die beste Freundin konnte wieder nicht hören. Obwohl man verabredet hatte, sich dieses Jahr nichts zu schenken, liegt doch wieder ein Päckchen vor der Tür.

Für ein hübsches und unaufwändiges Gegengeschenk braucht man nur eine alte Halskette und ein Geschenkband aus Samt in der Lieblingsfarbe der Freundin. Das gibt es zum Beispiel im Drogeriemarkt. Vorsicht: Das Samtband muss durch die Löcher der Kette passen. Daraus kann man in wenigen Schritten ein persönliches, einzigartiges Geschenk basteln.

Um die richtige Länge des Samtbandes herauszufinden, legt man es sich zweimal doppelt um das Handgelenk und lässt an jedem Ende noch etwa vier Zentimeter dran. Nachdem man die richtigen Maße hat, wird ein zweites Band in dieser Länge abgeschnitten.

Nun werden die beiden Bänder unterhalb des Kettenverschlusses mit der Kette verknotet, sodass drei Stränge entstanden sind: Die Kette und jeweils zwei Samtbänder. Dann wird geflochten. Wer noch einen Anhänger einarbeiten will, fädelt ihn einfach an einem der Stränge auf und flechtet bis zum Ende weiter.

Danach knotet man die Samtbänder an der Kette fest – und hat in höchstens einer halben Stunde ein individuelles Geschenk für die Freundin gebastelt.

Sarah Seitz

Voll in der Rolle


Handy, Tablet, Digitalkamera: Zu jedem Gerät wird ein USB- und Ladekabel geliefert. Zusammen mit Kopfhörern 
enden die meist als Kabelsalat in der Tasche. Mit der Kabelrolle hat man Ladegerät und Co. immer dabei und das lästige Entwirren hat ein Ende.

Für die Rolle benötigt man ein 13 mal 40 Zentimeter großes Stück (Kunst-)Leder und ein Lederband aus einem Stoffladen, ein Cuttermesser, einen Bleistift, eine schnittfeste Unterlage und ein Lineal. Alternativ kann man auch eine alte Jeans verwenden.

Von den Längsseiten des Leders werden jeweils sechs Zentimeter abgemessen und markiert. So erhält man die Stelle, an der später die Kabelhalterung eingeschnitten wird. Im nächsten Schritt werden die Halterungen ausgemessen. Entlang der eben markierten Linie zeichnet man längs drei Linien mit einer Länge von vier Zentimetern. Zwischen den drei Markierungen lässt man je fünf Zentimeter Platz. Das Gleiche macht man auch auf der gegenüberliegenden Seite.

So entstehen drei Kabelschlaufen mit einer Dicke von einem Zentumeter, die nun mit dem Cuttermesser ausgeschnitten werden.

Nun kann man die Kabel durch die Schlaufen stecken und das Leder zusammenrollen.

Mit dem Lederband wird die Rolle zusammengeschnürt.

Je mehr Kabel der Beschenkte angesammelt hat, desto größer kann die Rolle sein.

Sarah Franke

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