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ZiSH Mit diesen Spielen übersteht ihr kalte Winterabende
Hannover ZiSH Mit diesen Spielen übersteht ihr kalte Winterabende
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14:59 23.11.2018
Skat oder Mau-Mau? Langweilig! ZiSH-Autorin Jacqueline spielt mit dem Kartendeck lieber "Horse Racing". Quelle: Jacqueline Hadasch
Hannover

„Go Betty!“ feuern die Mitspieler ihr Pferd an, das eigentlich eine Karte ist. Für das Spiel „Horse Racing“ kann aus einem einfachen Skatblatt kurzerhand eine Rennbahn gebaut werden. Vier Asse starten als Pferde, jeder Mitspieler wettet auf eine der Farben. Was der Wetteinsatz sein kann, muss natürlich vor dem Spiel verhandelt werden. Dann geht's los: Die Bahn wird durch aufgereihte, verdeckt liegende Spielkarten markiert. Wenn die erste Farbe aufgedeckt wird, darf das Pferd, das ihr entspricht, an der Kartenreihe eine Position nach vorne rücken. Bei der zweiten Karte geht es um zwei Positionen und so weiter. Das Pferd, das zuerst die gesamte Reihe aus acht Karten passiert hat, gewinnt. Besonders lustig wird es, wenn zu Beginn ein guter Sportkommentator in der Gruppe gewählt wird. Ein einfaches Kartendeck gibt es für wenige Euro

Sushi sammeln

Für echte Sushi-Fans: Das Kartenspiel „Sushi Go“ eignet sich auch für unterwegs. Quelle: Zoch

Karten mit Maki-, Sashimi- und Muschelmotiven wandern wie auf dem Sushi-Laufband an den Spielern vorbei: Bei „Sushi Go“ vom Zoch-Verlag (Foto) müssen die Karten mit den abgebildeten Sushi-Varianten eingesammelt werden. Die Spieler dürfen pro Stapel immer nur eine Karte aufnehmen. Ziel ist es, durch Kombination der Karten eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen. Denn wer nach drei Durchgängen die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel. Zeit für langes Überlegen bleibt allerdings nicht, weil das imaginäre Sushi-Band unermüdlich weiterrollt. Keiner der drei bis fünf Spieler hat also während des Spiels Zeit, seine Strategien in Ruhe auszutüfteln. Das kurzweilige Kartenspiel ist einfach zu verstehen, dauert nur etwa 15 Minuten und beansprucht nicht viel Platz. So eignet es sich ideal für langweilige Zugfahrten. Preis: 11,99 Euro.

Skurrile Monster

Laufende Nasen und Bekiffte Gollums: Beim Kartenspiel „Munchkin“ kämpft man gegen Mitspieler und Monster. Quelle: Pegasus Spiele

Die erste Tür wird eingetreten. Dahinter warten Monster wie die „Laufende Nase“ oder ein „Bekiffter Gollum“. Nur mit Waffen, wie der „Ratte am Spieß“ und der „Tuba der Verzauberung“ können die skurrilen Kreaturen besiegt werden. Das Kartenspiel „Munchkin“ vom Pegasus Verlag (Bild) ist eine abgedrehte Parodie, die an das Rollenspiel „Dungeons and Dragons“ erinnert. Jeder der drei bis sechs Spieler deckt der Reihe nach eine Karte auf und setzt diese für den Kampf gegen seine Mitspieler oder die Monster ein. Mitspieler können einander unterstützen oder fiese Intrigen schmieden. Jeder Sieg im Kampf lässt den Spieler eine Stufe aufsteigen. Während die Spieler anfangs ohne Ausrüstung starten, können sie durch gesammelte Karten ihren Abenteurer stärken. Der Stufenaufstieg entscheidet letztlich, wer gewinnt. Einmal angefangen zu spielen, kann Munchkin zwischen 30 Minuten und drei Stunden in Anspruch nehmen. Zu kaufen gibt es das Kartenspiel für 14,99 Euro.

Für Känguru-Fans

Stachelt die Mitspieler gegeneinander auf: „Halt mal kurz“ basiert auf den Känguru-Chroniken. Quelle: Kosmos

Seine Mitspieler zur Weißglut treiben – das gelingt im Spiel „Halt mal kurz“ von Kabarettist Marc-Uwe Kling sehr schnell. Angelehnt an die Känguru-Chroniken geht es in dem Kartenspiel von Kosmos (Bild) darum, seine Spielkarten möglichst schnell abzulegen. Allerdings gestaltet sich das oft schwieriger als gedacht. Durch diverse Tauschkarten, können die Karten auf der Hand schnell variieren. Was zu tun ist, beschreiben die zahlreichen Themenkarten. Doch Vorsicht: Wer einmal eine der zwei „Razupaltuffkarten“ hat, kann diese nicht ablegen – nur heimlich tauschen. Das Kartenspiel für zwei bis vier Spieler dauert rund 20 Minuten. Es bringt mit Kartenkategorien wie epischen Schnick-Schnack-Schnucks in der Gruppe, Vollversammlungen und Nazis zum Draufschlagen sehr viel Spaß in kleiner Runde – auch für Spieler, die von den Känguru-Chroniken noch nichts gehört haben. Das Spiel gibt es für 6,99 Euro zu kaufen.

Bunt und Hektisch

Nur nicht den Überblick verlieren: Dobble eignet sich super als Partyspiel. Quelle: Asmodee

"Dino! Schere! Karotte!", brüllen die Mitspieler wild durcheinander. Bei Dobble wird es laut und vor allem hektisch. Auf den runden Spielkarten sind verschiedene bunte Symbole abgebildet - vergleicht man zwei Karten, ist nur ein einziges Bild identisch. Dieses versuchen alle Spieler gleichzeitig zu finden und zu benennen. Wer richtig liegt, darf eine Karte ablegen oder aufnehmen - je nach Spielvariante. Wer zuerst seine Karten los ist oder die meisten gesammelt hat, gewinnt. Dank simpler Regeln und kurzer Runden (meist unter fünf Minuten) kann man bei Dobble jederzeit ein oder aussteigen – perfekt für Partys. Fünf Spielvarianten, für zwei bis acht Spieler, 13,95 Euro.

Zauberer und Narren

Strategisches Denken und magische Motive: Bei „Wizard“ sollte man sich seine Spieletaktik gut überlegen. Quelle: Canada Games

Hexen, Zauberer und Wahrsagerei: Die Kartenmotive bei „Wizard“ erinnern an bunte Märchenbücher. Bei diesem Kartenspiel muss jeder der zwei bis fünf Spieler am Anfang der Runde erraten, wie viele Stiche er machen wird. Doch wer glaubt, den Stich zu haben, kann noch durch eine Zaubererkarte überrascht werden. Im ersten Durchgang hat jeder eine Karte – es geht um einen Stich. In der zweiten Runde hat jeder zwei Karten, also sind zwei Stiche möglich. So geht das Raten und Stechen weiter, bis es mit 13 Karten zum großen Finale kommt. Fies sind die Zauberer und Narren, die selbst den logischsten Denker zur Weißglut treiben. Wer seine Vorhersage erfüllt, erhält Pluspunkte, ansonsten werden Punkte abgezogen. Bei diesem Kartenspiel für 7,99 Euro geht es um Taktik und Strategie, mit einer kleinen Portion Glück.

Agenten im Team enttarnen

Finde deine Verbündeten: Bei "Codenames"versendet man verschlüsselte Nachrichten. Quelle: Heidelberger Spielverlag

Die Chefs zweier Geheimdienste sitzen bei „Codenames“ nebeneinander – sind aber Konkurrenten. Gegenüber sitzen ihre Teammitglieder, dazwischen liegen 25 Karten mit Worten wie Krabbe, Prinz oder Wal. Einer der Chefs hat gerade „Meerestier 2“ gesagt, eine verschlüsselte Nachricht an sein Team. Denn die meisten der 25 Worte sind Agentendecknamen, aber auch Unbeteiligte und ein Attentäter stecken dahinter. Wer zu welcher Kategorie gehört, wissen nur die Chefs. Die Teammitglieder wissen jetzt, dass zwei Worte unter dem Oberbegriff „Meerestier“ Decknamen von Agenten ihres Teams sind. Sie beraten sich und tippen dann auf die Namen, hinter denen sie ihre Kollegen vermuten – hier Krabbe und Wal. Gewonnen hat das Team, das zuerst all seine Agenten errät. Doch Vorsicht: Wer auf den Attentäter tippt, hat direkt verloren. Eine Runde dauert circa 20 Minuten. Für 2 bis 8 Personen, zwischen 16 und 19 Euro.

Von Laura Ebeling, Jeffrey Ji-Peng Li, Jacqueline Hadasch, Anna Neela Urban, Greta Friedrich, Ronja Wirts

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