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Aktuelles Made frisst Ernte weg: Leimfallen in Kirschbäume hängen
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04:55 07.06.2017
Hobbygärtner mit Kirschbäumen in ihren Grünanlagen müssen in den warmen Monaten auf Kirschfruchtfliegen achten. Breiten sie sich aus, droht eine Zerstörung der Früchte. Quelle: Carmen Jaspersen/dpa
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Bonn

Kirschfruchtfliegen legen ab Juni ihre Eier ab - und zwar in die Kirschen. Die bis zu sechs Millimeter langen, weißen Maden fressen sich dann durch das Fruchtinnere und verwandeln es in eine faulende Masse.

Daher rät der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Hobbygärtnern, rasch beleimte Fallen in die Bäume zu hängen. Das Gelb dieser speziellen Fallen lockt die fünf Millimeter großen, schwarzen Fliegen an, die daran haften bleiben. Alternativ lohnt sich bei Bäumen mit kleinen Kronen das Bedecken mit einem Netz. Dieses sollte aber feine Maschen haben, etwa 0,8 mal 0,8 Millimeter.

Die Weibchen suchen die Kirschen auf, wenn diese sich von gelb ins Gelbrote verfärben. Die Tiere sind vor allem bei trockener und warmer Witterung aktiv.

Gefährdet sind besonders die mittleren und späten Süßkirschen-Sorten. Aber auch Sauerkirschen sind manchmal betroffen - wenn auch von einer verwandten Art, der Amerikanischen Kirschfruchtfliege. Die Experten raten daher, beim Kauf neuer Gehölze auf frühe Sorten zu setzen.

Es lohnt sich auch, vom Baum gefallene Kirschen aufzulesen sowie betroffene Bäume frühzeitig ganz abzuernten und die Früchte zu entsorgen. Das beugt einem weiteren Befall im kommenden Jahr vor.

Denn ist die Larve voll entwickelt, bohrt sie sich aus der Frucht und fällt zu Boden, worin sie sich verpuppt. Im nächsten Frühjahr schlüpft dann die nächste Generation.

Die Experten raten daher auch dazu, zu dieser Zeit den Boden um den Baum mit einer Folie abzudecken. Das verhindert das Schlüpfen der Fliegen.

dpa

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