Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles Warmes Winterende fördert Blattlaus-Plage
Mehr Bauen & Wohnen Aktuelles Warmes Winterende fördert Blattlaus-Plage
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:51 09.02.2018
Der Feind überlebt milde Winterwitterung: Wenn Blattläuse nicht wie von der Natur vorgesehen im Frost sterben, kann es schon mit dem Austrieb im Frühjahr zu einer heftigen Plage kommen. Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn
Neustadt/Weinstraße

Hobbygärtner sollten zum Winterende ihre Gehölze im Blick behalten: Schon früh - bereits ab Februar - können sich hier Blattläuse zeigen, wenn die Witterung warm ist. Die Experten von der

Gartenakademie Rheinland-Pfalz sprechen von der Austriebspritzung.

Was ist das Problem?

Es kann früh eine Plage entstehen. Normalerweise schlüpfen sie Stammmütter erst im Frühjahr aus den sogenannten Wintereiern, die sogar tiefe Fröste überstehen können. Sie pflanzen sich durch Jungfernzeugung fort. Danach können sich an den Gehölzen, an dem die Wintereier überdauert haben, noch ein bis zwei weitere Generationen bilden. Erst dann entstehen Insekten mit Flügeln, die zu den Sommerwirten - etwa Rosen - fliegen und sich hier weiter vermehren. Im Spätsommer wandern die Blattläuse zurück auf die Winterwirte und bilden die Wintereier.

Eigentlich sterben die Tiere selbst in normal kalten Wintern. Aber gibt es in einzelnen Lagen keine längere Frostperiode, kann es sein, dass auch die Läuse überleben und im nächsten Frühjahr zusätzlich zur neuen Generation Eier legen.

Wie reagiere ich darauf?

Hobbygärtner sollten auch entsprechend früh etwas tun, betonen die Gartenexperten. Sie raten zum Spritzen von ölhaltigen Mitteln, etwa mit dem Wirkstoff Rapsöl.

Gefährdet das Mittel die Umwelt?

Diese ölhaltigen Präparate seien auch im Biogarten vertretbar, erläutert die Gartenakademie. Allerdings werden damit auch sogenannte Nützlinge getötet: Das sind Insekten, die Schädlinge fressen und somit ein natürliches Bekämpfungsmittel sind. Doch wenn es um das Abwägen geht, informieren die Experten: Eine Austriebsspritzung mit ölhaltigen Pflanzenschutzmitteln wirke sich ökologisch eher weniger nachteilig aus als Behandlungen mit breit wirksamen Insektiziden im Sommer. Denn in der warmen Jahreszeit sind wesentlich mehr Insektenarten vorhanden. Sie raten aber, die gezielte Austriebsspritzung nur vorzunehmen, wenn ein entsprechend großer Befall vorliegt.

dpa

Aktuelles Nach Hygge kommt Wabi-Sabi - Japanische Handwerkskunst fürs Haus

Einen ganz schön großen Sprung scheint die Trendwelt im Moment zu machen: Vom bisher beliebten skandinavischen Wohnstil nach Japan. Allerdings sind diese Trends optisch recht ähnlich. Es bleibt bei einer puristischen, handwerklichen Prägung - aber nun in Dunkel.

09.02.2018

Wer Rosen in seinen Garten pflanzen, benötigt ein wenig Expertenwissen. Denn ohne den richtigen Standort und den richten Mix aus Erde und Kompost entfalten sie nicht ihre volle Schönheit.

08.02.2018

Für Floristen ist es das Geschäft des Jahres: Rosen zum Valentinstag. Doch das Geschäft mit der Königin der Blumen hat Schattenseiten - und das ist nicht nur ihr hoher Preis zum Tag der Liebenden. Die Importe stammen oftmals aus zweifelhafter Produktion. Tipps zum Kauf.

08.02.2018