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3-D-Kino für Zuhause

3-D-Kino für Zuhause

Die neue Technik macht‘s möglich: 3D-Filme können im Fernsehgerät abgespielt werden.

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Durchblick mit der Shutter-Brille

Quelle: ProfyArt - Fotolia.com

Hannover. Im Kino ist der dreidimensionale Film, kurz 3-D, längst der Renner. Doch auch in die Wohnzimmer hat die neue Technologie bereits Einzug gehalten. Viele neue Filme erscheinen mittlerweile auf 3-D-Blu-Ray-Disc, Filmklassiker werden in aufwendigen Verfahren umgewandelt, und auch der Bezahlsender Sky strahlt Filme, Sportevents und Dokumentationen in 3-D aus.

Die neuen Silberscheiben lassen sich auf allen 3-D-fähigen Blu-Ray-Playern abspielen. Das Schöne: Alle Geräte sind abwärtskompatibel, das heißt, auf dem Player können auch herkömmliche Formate abgespielt werden. Es wird allerdings ein 3-D-Fernsehgerät benötigt. Um das dreidimensionale Filmerlebnis mit seiner überwältigenden Räumlichkeit ins Wohnzimmer zu transportieren, gilt: Je größer der Fernseher, desto besser. Viele Hersteller bieten 3-D deshalb erst für Bildschirmgrößen ab 42 Zoll, also einer Bilddiagonale von 106 Zentimetern an. Für die optimale Verbindung und die Übertragung von 3-D-Bildinhalten sorgt ein High-Speed-fähiges HDMI-Kabel.

Perfekter Durchblick

Fürs heimische 3-D-Vergnügen sind aktive Shutterbrillen nötig. Betrieben werden sie mit Knopfbatterie oder Akku. Ob das Brillenset beim Kauf des 3-D-Fernsehgerätes mitgeliefert wird, hängt von Hersteller und TV-Klasse ab. Alle Hersteller bieten aber auch einzelne Brillen zum Kauf an. Ihr Preis bewegt sich um 100 Euro. Doch aufgepasst: Die Brillen sind nicht mit allen 3-D-Fernsehgeräten kompatibel, und die in Kinos üblichen, passiven Polarisationsfilterbrillen eignen sich für das Heimkino nicht.

Julia Pennigsdorf

Durchblick mit der Shutter-Brille

Die menschlichen Augen liegen im Schnitt rund sieben Zentimeter auseinander. Sie sehen deshalb zwei etwas unterschiedliche Bilder, die erst im Gehirn zu einem Bild zusammengefügt werden.

Gleiches geschieht bei der Produktion von 3-D-Filmen. Der Streifen wird mit Hilfe zweier leicht zueinander verschobenen Kameras aufgenommen, die Bilder anschließend übereinander gelegt. Um 3-D-Filme anschauen zu können, benötigt der Zuschauer außer einem 3-D-fähigen Fernsehgerät und einem entsprechenden Blu-Ray-Player eine spezielle Brille. Eine weitverbreitete Variante ist die batteriebetriebene Shutter-Brille. Durch das schnelle Verschließen und Öffnen der Brillengläser wird abwechselnd das mit der linken oder rechten Kamera aufgenommene Bild sichtbar – es entsteht das plastische, dreidimensionale Bild.

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