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Frühjahrsputz kann Spaß machen

Weg mit dem Winter! Frühjahrsputz kann Spaß machen

Flecken, Schmuddelecken, Unordnung: Die Frühlingssonne bringt alles an den Tag. Wer sich nun aufrafft, putzt und von Überflüssigem trennt, bekommt sicher auch Lust, neu zu dekorieren.

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Die richtige Beleuchtung

Am Anfang steht das Fensterputzen. Wenn man dann wieder den Durchblick hat, ergibt sich alles Weitere von selbst.

Quelle: Sven_Vietense-Fotolia

Die Frühlingssonne blinzelt durch die Fenster und bringt es an den Tag: Nicht nur Staubschichten, fleckige Oberflächen und verschmutzte Scheiben bringt die Sonne unbarmherzig ans Tageslicht. Auch Ecken, in denen sich Überflüssiges angesammelt hat, Aktenstapel auf dem Schreibtisch oder das CD- und DVD-Chaos im Wohnzimmer wirken plötzlich nicht mehr charmant-gemütlich, sondern stören nur noch.

Zeit zu handeln. Es ist kein Zufall, dass uns der Frühling zum Aufräumen, Ausmisten und Neuordnen inspiriert. So wie der Zyklus der Natur immer wieder von Neuem beginnt, so hat auch der Mensch das Bedürfnis, sich von Ballast zu befreien und mit sich und seinem Haushalt ins Reine zu kommen.
Und wenn auch der erste Schritt ein wenig Überwindung kostet - schließlich steht Arbeit ins Haus - so kann ein Frühjahrsputz doch auch Spaß machen. Vom Stolz, der empfunden wird, wenn alles erledigt ist, ganz zu schweigen.

Hier ein paar Grundregeln, wie es mit dem Putzen, Aufräumen und Neugestalten klappt:

  1. Gehen Sie Raum für Raum vor und nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor. Ist beispielsweise das Schlafzimmer erst einmal aufgeräumt, so ist das eine prima Motivation, sich weitere Räume vorzunehmen.
  2. Am Anfang steht das Aussortieren. Faustregel: Kleidung, die Sie länger als ein Jahr nicht getragen oder Dinge, die Sie ebenfalls lange nicht benutzt haben, können in der Regel weg.
  3. Sind Sie nicht sicher, ob Sie die Sachen vielleicht doch noch benötigen, dann packen Sie diese in den Keller oder in die Garage. Wenn Sie die Sachen aber auch nach einem weiteren Jahr nicht wieder hervorgeholt haben, dann weg damit auf den Sperrmüll. Kein Mensch braucht zwei Sektkühler, abgelaufenes Kartoffelpüree, ein zu enges Kleid oder Quittungen von Elektrogeräten, deren Garantiezeit schon längst abgelaufen ist.

Wegwerfen befreit - das jedenfalls meinen Psychologen, die sich mit der Wirkung von Ordnung und Ausmisten beschäftigt haben. Das Schöne ist aber nicht nur das Gefühl, den Wintermuff los zu sein und endlich wieder durchatmen zu können. Freude bereitet auch die Wohnung, wenn alles strukturierter, heller und freundlicher aussieht.

Ein aufgeräumtes Zimmer hat außerdem den Vorteil, dass es sich deutlich besser reinigen lässt, als ein vollgestopftes. Ist der Boden gründlich gesaugt, der Staub von den Möbeln gewischt und sind die Fenster geputzt, bietet es sich an, die Möbel und deren Anordnung im Zimmer unter die Lupe zu nehmen. Vielleicht stehen sie schon seit Jahren so. Warum also nicht einmal eine andere Gestaltung probieren?

Handliche Möbel wie Nachttische, kleinere Kommoden und Regale lassen sich zumeist ganz einfach verschieben. Nicht selten ist man angenehm davon überrascht, wie gut die veränderte Anordnung der Möbel aussieht und wie viel frisches Frühlingsflair das neue Arrangement verbreitet.

Wer nicht nur Möbel und Dekoartikel neu arrangieren, sondern auch Neues kaufen möchte, muss nicht viel investieren. Ein schönes neues Kissen auf dem Sofa, ein edel wirkender Kerzenleuchter auf der Flurkommode, ein paar kleine Bilderrahmen, die in einer Gruppe angeordnet originell wirken, oder ein paar witzige Garderobenhaken in poppigen Farben - das alles muss nicht teuer sein, macht aber trotzdem eine Menge her.

Fehlen sollten im Frühjahr auf keinen Fall Blumen. Ein dicker Strauß gelber Tulpen und Narzissen in einem alten Tontopf auf dem Küchentisch, eine Duftrose im Badezimmer, ein paar Minihyazinthen auf der Fensterbank - und schon hat der Frühling den Sprung in die Wohnung geschafft. Den frischen Blumenduft gibt es gratis dazu.

Wer handwerklich geschickt ist, dem stehen nahezu alle Möglichkeiten offen. Ob die dunkelbraune Kommode abgeschliffen und mit einer weißen Antiklasur versehen wird, sich ein bunter Stoff, der schon lange im Schrank auf seine Verwendung wartet, in einen neuen Vorhang für das Gästezimmer verwandelt, oder aus ein paar alten, lackierten Holzleisten ein Setzkasten für das Bad wird, in dem die Muscheln vom letzten Nordseeurlaub, kleine Parfümfläschchen oder eine getrocknete Blüte Platz finden - eine frische, neue Atmosphäre in den eigenen vier Wänden ist garantiert.

Julia Pennigsdorf

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