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Das Ding

Amerikanische Küche Das Ding

„Das Ding“ gibt es seit 1969 – freilich nicht immer am selben Ort. Zuerst war das Lokal in der Goethestraße angesiedelt, zwanzig Jahre später zog es in die Wöhlerstraße und spezialisierte sich auf Schaukelbraten. Jetzt hat man sich in der List auf nordamerikanisch mit viele Fleisch getrimmt.

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Frank Pesos mit Steaks, Salat und Kartoffeln vorm Restaurant „Das Ding“

Quelle: Florian Wallenwein

„Route 66“ ist außerhalb in Leuchtschrift zu lesen, und in der nachempfundenen Blockhausarchitektur innerhalb sind Figuren, Bilder und Federn von Indianern, Büffelhörner und Fotos vom amerikanischen Westen zu bewundern. Nur Kreditkarten, wie unamerikanisch, werden nicht genommen.

Die Speisekarte ist fleischlastig, und die Portionen sind auf Holzfällerappetit zugeschnitten. Bei unseren beiden Besuchen haben wir jedes Mal nicht alles geschafft (es wird aber gerne eingepackt). Man sollte, meinte die mitfühlende Bedienung, eben nicht zu hungrig zum Essen gehen, denn dann bestelle man zu viel. Wie wahr, wie wahr. Mit der Fülle fing es schon beim Gruß aus der Küche an: warmes grobes Brot mit Tomatenchutney und Petersilienpaste. Wohlschmeckend dies und dazu verlockend, gleich voll zuzugreifen. Bei unserem ersten Besuch hatten wir uns dann bei den Vorspeisen für einen (ziemlich langweiligen) Tomatensalat (4,50 Euro) und gebackene Zwiebelringe mit zwei Dips und Salat (5,10 Euro) entschieden. Letztere sahen aus wie Calamari und waren zu dick paniert.

Die Stärke der Küche zeigte sich dann in der Tat bei den Fleischgerichten. Mein Roastbeef (15,90 Euro) war von guter Qualität und ebenso gut medium gebraten. Dazu gab es Krautsalat. Vor dem Berg von Spare Ribs (11,90 Euro) mit Ofenkartoffel und Krautsalat musste meine Mitesserin schon vor der halben Strecke kapitulieren. Und dies mit ehrlichem Bedauern, denn die Rippchen waren gut gewürzt und noch saftig geblieben. Sie hatten auch kaum gelitten, nachdem sie zu Hause, der Doggy Bag entnommen, in der Mikrowelle noch einmal heiß gemacht worden waren. Ich hätte auch bei unserem zweiten Besuch dem Fleisch treu bleiben sollen, denn mein überreichlicher Thunfischsalat (7,90 Euro) als Hauptgericht erwies sich als ziemlich belanglos.

Besser waren da vorher schon eine fruchtige Tomatensuppe (3,50 Euro) sowie ein suppiges und schärfliches Chili con carne (3,90 Euro). Meine Mitesserin hatte den Dreier-Mix (17,90 Euro) gewählt: über offenem Buchenholzfeuer gegrillte Stücke vom Schwein, Roastbeef und Rinderfilet mit Krautsalat, Brot und Steaksauce. Tatsächlich gesellte sich noch eine vierte Fleischsorte hinzu: Pute. Ganz hatte die Küche die unterschiedlichen Garzeiten dieser Fleischarten zwar nicht in den Griff gekriegt, aber dennoch bestand Grund zur Zufriedenheit.

  • Zum Restaurant führen drei Stufen hinunter, Zugang zur Toilette liegt dann ebenerdig.
  • Preiskategorie: moderat

Ekkehard Böhm

Das Restaurant „Das Ding“ in der List im Branchenführer.

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