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Restauranttests So lecker ist das Essen im Picanto
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02:15 01.07.2016
Von Susanna Bauch
Stammplatz im Pelikanviertel: Mandana Moshiri präsentiert den Ziegenkäsesalat. Quelle: Von Ditfurth
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Hannover

Freie Platzwahl für Wetter empfindliche Gäste: Im Picanto kann man draußen unter freiem Himmel speisen, geschützter an der Fensterfront unter Schirmen oder aber im Innern in zwei verschiedenen Bistroräumen. Auf den Fensterplätzen sitzen viele Stammgäste, ein bereit gestelltes Getränk markiert das Revier. Seit zweieinhalb Jahren führt Mandana Moshiri das Bistrorante an der Günther-Wagner-Allee mit ihrer Schwester, und die rege Bautätigkeit in der Nachbarschaft lässt erahnen, dass die Stammplätze hier bald echte Mangelware werden.

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Im Picanto kann man draußen unter freiem Himmel speisen, geschützter an der Fensterfront unter Schirmen oder aber im Innern in zwei verschiedenen Bistroräumen. Besonders bekannt ist das Restaurant für seinen Mittagstisch.

Das Picanto ist vornehmlich auf Mittagstisch ausgerichtet. Zwar gibt es auch Frühstück, und es ist bis 17 Uhr geöffnet, doch der Ansturm kommt zum High Noon. Daher waren die Betreiberinnen auch nicht unglücklich, ihr Lokal um einen ehemaligen Computerladen erweitern zu können. Es ist eng und gemütlich im Picanto, die lange Theke ist ein Herzstück, hinter dem sich die Küche verbirgt, in der gezaubert wird: auf italienisch, persisch und thailändisch.

Kostprobe

Bistrorante Picanto
Günther-Wagner-Allee 1, 30177 Hannover
Telefon: (0511) 87 94 93 92 www.picanto-hannover.de

Öffnungszeiten: Montags bis freitags

von 8 bis 17 Uhr Sonnabends von 9 bis 17 Uhr,

sonntags geschlossen
Preiskategorie: günstig

Beim ersten Besuch fällt positiv auf, dass die Preise der wöchentlichen Mittagskarte auch am Sonnabend gelten.  Der Vorspeisenteller mit gegrillten italienischen Antipasti (6,50 Euro) ist üppig, das Gemüse knackig, das Dressing angenehm sparsam. Dazu gibt es Brot mit selbst gemachtem Kräuterquark. Als Hauptgang wird Penne mit Thai-Huhn (6,50 Euro) serviert – eine ordentliche Portion mit frischen Bohnen, zarten Hühnchenstreifen und einer mäßig scharfen Kokos-Curry-Sauce – die Mischung stimmt. Bei den hausgemachten Ravioli in Salbeibutter (7,50 Euro) ist der Teig angenehm dünn geraten, die vegetarisch gefüllten Nudeln werden von der Salbeibutter zurückhaltend begleitet und nicht ertränkt.

Die Schwestern bedienen persönlich und mit freundlicher Zurückhaltung, das Essen kommt schnell – ganz im Rhythmus einer knapp bemessenen Mittagspause. Auf der Tageskarte locken noch hausgemachte Kuchen und Pfannkuchen mit Vanillesauce (3,50 Euro) – doch beides ist nicht nötig. Zum Kaffee wird ein hausgemachter Muffin serviert, der reicht für den süßen Abschluss.

Mittagstisch in 30 Minuten zu schaffen

Beim zweiten Besuch ist das Picanto rappelvoll. Um 13 Uhr ist hier Hochbetrieb, auf der Tageskarte stehen Spaghetti mit Ziegenkäse (7,50 Euro) Gyros-Auflauf (6,50 Euro) und ein Kalbssteak mit Kroketten (10,90 Euro). Das Rucola-Nuss-Pesto zu den Nudeln schmeckt intensiv, der  gebratene Ziegenkäse unterstreicht diese Note. Zu schaffen ist die üppige Portion kaum, die Teller sind tief und schier unergründlich. Auch der Salat mit Ziegenkäse im Speckmantel (7,50 Euro) ist herzhaft, wenngleich der Bacon etwas krosser sein dürfte. Die sparsame Menge an Senfdressing passt perfekt. Frisches Gemüse fehlt auch bei der Variante Thai-Penne mit Lachs (7,50 Euro)  nicht, auch hier verleiht die asiatische Sauce dem Nudelgericht eine besonders leckere Note.

Im Picanto kann man auch von einer Karte bestellen, die neben vielen exotischen Salaten, Flammkuchen und Pasta auch Currywurst und Rumpsteak bereit hält. Die Preise sind dabei nur unwesentlich höher als auf der Mittagstafel.  Wer bereits tagsüber zum Essen schon Alkohol verträgt, bekommt eine Auswahl offener Weine (2,50 Euro für 0,1 l sowie 4,50 Euro für 0,2 l). Doch die Geschäftswelt trinkt hier in der Mittagspause vornehmlich Wasser oder Schorle (3,50 für 0,4 l). Der leckere Mittagstisch ist in 30 Minuten zu schaffen, ohne dass man das Gefühl bekommt, abgefertigt zu werden. Und wer die Pause auf Stunden ausweiten möchte, ist hier ebenfalls sehr willkommen. Dank der vielen Plätze kommen dann auch die Gäste nicht zu kurz, die den Nachmittag an der Günther-Wagner-Allee mit Kaffee und Kuchen verbringen wollen – egal ob drinnen oder draußen.

Mein Fazit:

Leckerer Ausflug ins Land der kreativen Mittags-Möglichkeiten.

Preiskategorien:

günstig (Hauptgerichte bis 10 Euro),
moderat (bis 15 Euro), gehoben (um 20 Euro)
Alle Kostproben auf www.haz.li/kostprobe

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