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Gesundheit & Betreuung Welche Betreuung für mein Kind?
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11:47 15.04.2013
Von Susanna Bauch
In einer Tagesstätte finden Kinder immer jemanden zum Spielen. Quelle: Fotolia.com - Kaarsten
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Für Eltern ist es häufig nicht leicht, einen Betreuungsplatz für ihr Kind zu finden. Manche Tagesstätten haben gar keine frei, andere können nur Halbtagsplätze anbieten. Für viele berufstätige Eltern reicht eine Vormittagsbetreuung aber nicht aus. Die Stadt Hannover bemüht sich, neue Plätze zu schaffen; private Elterninitiativen und einzelne Tagespflegekräfte ergänzen das Angebot. Das Familien-Service-Büro berät Eltern und vermittelt Betreuungsplätze.

Kinder bis zu drei Jahren gehören zu den sogenannten Krabblern oder auch Krippenkindern. Bereits mit acht Wochen können Babys in eine Kinderkrippe gegeben werden, die meisten starten aber erst mit einem Jahr ihre Außer-Haus-Betreuungszeit. Die verschiedenen Einrichtungen haben unterschiedliche Konzepte, mit denen sie die Eingewöhnung und den Tagesablauf gestalten, in den von Eltern initiierten Gruppen kümmern sich oft mehr Erzieher um die Kleinen.

Vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zur Einschulung haben Kinder derzeit einen Rechtsanspruch auf den Besuch einer Tageseinrichtung. Das Familien-Service-Büro in Hannovers City ist die zentrale Anlaufstelle für Eltern für die Vermittlung einer entsprechenden Betreuungsmöglichkeit. Es gibt etliche städtische Einrichtungen, aber auch soziale oder kirchliche Träger sowie Elterninitiativen. Darüber hinaus können die Kleinkinder wahlweise bis mittags (mit oder ohne Essen) oder nachmittags betreut werden. Viele Kitas bieten auch Sonderöffnungszeiten in den frühen Morgen- und Abendstunden an, da der Bedarf in diesen Zeiten groß ist.

Im Hort werden Kinder während ihrer Grundschulzeit betreut. Die Betreuungszeit der Horte beginnt regelmäßig mit dem Unterrichtsende und endet zwischen 16 und 18 Uhr. Die Kinder können hier zu Mittag essen und bekommen Unterstützung bei den Hausaufgaben. Einige Einrichtungen bieten über die pädagogische Gruppenbetreuung hinaus Früh- und Spätdienste an, viele decken auch Ferienzeiten ab. Die vergleichbaren, von Eltern organisierten Einrichtungen heißen Schülerläden, das Konzept ist ähnlich. Die Entscheidung über die Aufnahme und einen Vertragsabschluss treffen bei allen Angeboten die Kita-Teams vor Ort.

Eine Alternative oder Ergänzung zu Krippe, Kindergarten oder Hort ist die Kindertagespflege. Diese Betreuung kann ganz individuell oder in Kleingruppen mit bis zu fünf Kindern gestaltet werden, bei Zusammenschlüssen von Tagespflegepersonen mit bis zu zehn Kindern gleichzeitig. Das Familien-Service-Büro Hannover vermittelt Tagespflegeverhältnisse und berät sowohl Sorgeberechtigte, die eine Betreuung für ihr Kind suchen, als auch (künftige) Tagespflegeeltern. Alle Eltern können im Familien-Service-Büro zudem einen Antrag auf Kostenübernahme für eine Tagespflege stellen.

Weitere Informationen

Landeshauptstadt Hannover
Familien-Service-Büro
Fachbereich Jugend u. Familie
Kurt-Schumacher-Straße 24
30159 Hannover
Telefon (05 11) 168-435 35
E-Mail: familienservicebuero@hannover-stadt.de

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