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13:56 16.01.2012
Nicht vorschnell handeln: Im persönlichen Gespräch findet sich häufig eine passende Lösung bei Problemen. Quelle: Ridp, Ivan Knut

Wer seine Lebensversicherung kündigen will, weil ihm die Gewinnreduzierung missfällt, er vielleicht kurzfristig Geld benötigt oder die Beiträge nicht mehr bezahlt werden können, sollte sich das sehr gründlich überlegen. Denn mit der Kündigung geht nicht nur der Versicherungsschutz verloren, sondern es müssen meist auch erhebliche finanzielle Nachteile hingenommen werden.

Die Versicherer bieten eine ganze Reihe von Lösungsmöglichkeiten an, wie der Vertrag trotz finanzieller Probleme weitergeführt werden kann und der Versicherungsschutz nicht verloren geht. Möglich sind beispielsweise eine Beitragsfreistellung oder Stundung der Beiträge. Auch die Änderung der Zahlungsweise, die Herabsetzung der Versicherungssumme oder die Verlängerung der Laufzeit (und damit niedrigere Beiträge) sind denkbar. Zudem können Zusatzvereinbarungen oder dynamische Beitragserhöhungen gekündigt werden. Weitere Möglichkeiten sind die Aufnahme eines Policendarlehens, die Verrechnung der Überschüsse mit den laufenden Beiträgen oder die Herabsetzung des Todesfallschutzes.

Bei einer Kündigung geht bei Altverträgen, also Verträgen, die vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen wurden, ein ganz wesentlicher Vorteil verloren. Denn das ausgezahlte Kapital kommt nach Laufzeitende steuerfrei zur Auszahlung. Es empfiehlt sich, mit dem Lebensversicherungsunternehmen über eine für den speziellen Fall geeignete Alternative zur Kündigung zu sprechen. Unabhängige Beratung gibt es bei der Verbraucherzentrale.

Die Broschüre „Lebensversicherung – Ihre private Vorsorge“, kostenlos erhältlich unter 08 00 / 7 42 43 75.

Berufsunfähigkeit wird zur Privatsache

Eine ausreichende Absicherung gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit ist nur noch privat möglich. Denn die von der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlte Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bietet Anspruchsberechtigten allenfalls einen Grundschutz. Er reicht aber meist nicht aus, um über die Runden zu kommen.

Bevor der Rentenversicherungsträger überhaupt zahlt, muss der Arbeitnehmer in den vergangenen fünf Jahren mindestens 36 Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Private Absicherung ist für den Fall des Falles also dringend geboten. Sie ist nicht nur wichtig für junge Leute. Auch Versicherte, die bei Inkrafttreten der neuen Regelungen am 1. Januar 2001 bereits 40 Jahre alt waren und damit auch weiterhin eine Berufsunfähigkeitsrente beanspruchen, sollten über den zusätzlichen privaten Schutz nachdenken. Denn auch ihre staatliche Rente liegt in der Regel weit unter dem bisherigen Nettoverdienst.

Ingrid Laue

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