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Sparda Bank „Keiner sollte das Thema aufschieben“
Mehr Finanzen Sparda Bank „Keiner sollte das Thema aufschieben“
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22:29 21.09.2018
Jochen Ramakers, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hannover. Quelle: Alexander Demandt
Hannover

Haben Sie selbst eine Patientenverfügung?

Ja, bereits seit einigen Jahren.

Was war Ihr Beweggrund?

Mir persönlich ist es wichtig, für mich selbst zu entscheiden und meine Familie vor dieser Last zu schützen. Es gab einen Vorfall im Bekanntenkreis – da ist mir das Thema sehr bewusst geworden. Der Betreffende hatte keine Patientenverfügung. Das war eine äußerst schwierige Situation für die Familie, weil sie nicht wusste, wie sie in seinem Sinne eine Entscheidung treffen sollte.

Wo haben Sie sich informiert?

Zunächst habe ich im Internet angefangen, mich zu informieren. Und ich habe mit einem Arzt meines Vertrauens ein paar Eckpunkte abgesprochen. Wichtig war mir, dass meine Frau und ich uns über die Konsequenzen einig sind und wir ein gutes Gefühl haben.

Was raten Sie anderen Menschen in Bezug auf eine Patientenverfügung?

Keiner sollte das Thema aufschieben. Jeder sollte eine Patientenverfügung verfassen. Denn man kann sehr schnell in eine Situation geraten, in der man nicht mehr selbst entscheiden kann.

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