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Aktuelles Hilft pusten wirklich bei Wunden?
Mehr Gesundheit Aktuelles Hilft pusten wirklich bei Wunden?
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05:06 16.11.2016
Besser nicht pusten: Erreger könnten in die Wunde kommen. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand
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Berlin

Nach einem Sturz mit blutigem Knie oder aufgeschürften Ellenbogen machen Eltern meistens erstmal eines: pusten. Denn das hilft bei Wunden - heißt es zumindest oft. Aber stimmt das eigentlich?

"Es ist nicht von Vorteil, auf eine Wunde zu pusten", sagt Sylke Schneider-Burrus, Oberärztin an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité Universitätsmedizin - Berlin.

Zwar habe das Pusten sicherlich psychologisch gesehen einen positiven Effekt. "Es bedeutet für Kinder Zuwendung und Aufmerksamkeit", sagt Schneider-Burrus. Und: "Die Luftbewegung bringt eine gewisse Kühlung und Linderung der Schmerzen."

Aber: Wie etwa beim Niesen oder Husten werden - allerdings in geringerer Menge - Erreger ausgestoßen, erklärt Schneider-Burrus. Außerdem kann es sein, dass durch zu viel Pusten die Wunde zu trocken wird. Die Zellen, die für die Wundheilung zuständig sind, gedeihen jedoch am besten in feuchtem Milieu.

dpa

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