Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles Reicht Mammografie-Screening aus?
Mehr Gesundheit Aktuelles Reicht Mammografie-Screening aus?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:57 19.06.2018
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Um Brustkrebs rechtzeitig zu erkennen, bieten Krankenkassen Frauen zwischen 50 und 69 Jahren kostenlos ein Mammographie-Screening an. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert
Berlin

Wie gut gelingt es mit dem bis 2009 aufgelegten Mammographie-Screening-Programm, tödliche Brustkrebs-Erkrankungen zu vermeiden? Mit validen Ergebnissen aus Langzeitanalysen ist erst in einigen Jahren zu rechnen, Diskussionen darum gibt es aber schon jetzt.

Neben der Röntgenuntersuchung müssten ergänzend alternative Methoden wie Ultraschall oder Magnetresonanztomographie (MRT) genutzt werden, lauten zentrale Forderungen. Bis zu 45 Prozent mehr invasive Brustkrebs-Tumore entdecken - das sei möglich, wenn die Ultraschalldiagnostik standardmäßig ergänzend zur Röntgenuntersuchung der Brust eingesetzt werde, heißt es von der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (Degum).

Wissenschaftliche Beweise für den Nutzen des Brustultraschalls als Krebskrebsfrüherkennung gebe es nicht, betonte hingegen die Kooperationsgemeinschaft Mammographie im Vorfeld. Der Ultraschall sei lediglich eine ergänzende Untersuchungsmethode bei der Abklärung auffälliger Mammographie-Befunde 50- bis 69-jähriger Frauen.

Brustkrebs ist die Krebsart, die Frauen in Deutschland mit Abstand am häufigsten trifft. Rund 69.000 Neuerkrankungen gibt es im Jahr und 17.000 Todesfälle. Das Mammographie-Screening ist ein kostenloses Krebsfrüherkennungs-Angebot für gesetzlich versicherte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren in Deutschland.

dpa

Es ist umstritten, aber die Weltgesundheitsorganisation erkennt Online-Spielsucht nun als Krankheit an. Sie will keinen Freizeitspaß verteufeln, sondern definiert klare Alarmzeichen für eine Sucht.

Deutsche Presse-Agentur dpa 18.06.2018

Schon eine relativ kleine Wunde am Fuß kann bei Diabetes-Patienten lebensgefährlich werden - Amputationen sind keine seltene Folge. Dabei könnten diese schwerwiegenden Eingriffe oft verhindert werden.

Deutsche Presse-Agentur dpa 18.06.2018

Gefräßig dringen die Eichenprozessionsspinner in immer mehr Gebiete in Deutschland vor. Die Raupen können Eichen kahlfressen, aber auch für Menschen gefährlich werden: Ihre Härchen führen zu Pusteln und Hautausschlag. Was nach einem Kontakt mit dem Tier wichtig ist.

Deutsche Presse-Agentur dpa 15.06.2018