Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles WHO meldet 35 Masern-Tote in Europa 2017
Mehr Gesundheit Aktuelles WHO meldet 35 Masern-Tote in Europa 2017
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:54 19.02.2018
In Europa steigt die Zahl der Maserninfektionen. Die WHO macht eine zurückgehende Impfquote dafür verantwortlich. Quelle: Marius Becker/dpa
Anzeige
Kopenhagen

In Europa sind nach einer Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im vergangenen Jahr 35 Menschen an Masern gestorben. Mehr als 21 000 hätten sich mit dem Virus angesteckt, etwa viermal so viele wie im Jahr zuvor, teilte das WHO-Europabüro mit.

"Das ist eine Tragödie, die wir einfach nicht akzeptieren können", erklärte Regionaldirektorin Zsuzsanna Jakab. Die Masern seien zurück in Europa. Größere Ausbrüche mit 100 oder mehr Erkrankten habe es in 15 der 53 Länder in der Region gegeben. Besonders betroffen waren Rumänien mit mehr als 5500 gemeldeten Fällen, Italien (rund 5000) und die Ukraine (rund 4800). Für Deutschland wurden 927 Ansteckungen erfasst. Grund für die steigenden Zahlen sei vor allem die zurückgehende Impfquote, hieß es von der

WHO. Teils sei auch kein Impfstoff verfügbar gewesen.

Masernviren sind extrem ansteckend und werden beim Sprechen, Husten oder Niesen über kleine Tröpfchen in der Luft übertragen. Die Erkrankung gehen zunächst mit grippeähnlichen Symptomen und später einem charakteristischen Hautausschlag einher. Die Infektion schwächt das Immunsystem immens, weitere Infektionen sind darum eine häufige Folge.

Eine gefürchtete Folge ist eine Gehirnentzündung, die Masern-Enzephalitis, die tödlich oder mit bleibenden Schäden enden kann. Als Spätfolge einer Maserninfektion kann sich zudem nach Jahren eine sogenannte subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) ausbilden, eine Entzündung der Nervenzellen des Gehirns und des Rückenmarks. Sie führt zum Ausfall von Gehirnfunktionen und schließlich zum Tod - Heilungsmöglichkeiten gibt es bislang nicht.

dpa

Um mit dem Rauchen aufzuhören, ist es nie zu spät. Doch so mancher Raucher hat es nach unzähligen Versuchen einfach aufgegeben. Was viele nicht wissen: oft kommt es auf die richtige Unterstützung an. Und die bieten Raucherambulanzen und Therapeuten.

19.02.2018

Rund zwischen 35 und 60 Euro, teilweise auch mehr kostet eine professionelle Zahnreinigung. Was Patienten dafür erwarten können, erklärt die Zeitschrift "Finanztest".

11.03.2018

Früher wurde eine Blasenentzündung fast immer mit Antibiotika behandelt. Heute raten Ärzte, es erstmal mit Ibuprofen zu versuchen. Vor allem Frauen, die ständig damit zu kämpfen haben, sollten noch ein paar andere Dinge beachten.

14.02.2018
Anzeige