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Wunstorf Unterwegs auf dem Sigwardsweg
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16:43 11.05.2016
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Bokeloh

Wie gastfreundlich sind die Menschen hier bei uns? Zu dieser Frage gab es Impulse, um sich im Austausch mit einer Partnerin oder schweigend damit auseinanderzusetzen. „Wenn aus Fremden Freunde werden“, heißt es auch in einem passenden kirchlichen Lied.

Nach den letzten Regentropfen machte sich die Gruppe auf den Weg. Es ging die ersten Kilometer stetig bergan auf den Bückeberg. Am Steinbruch machte die Gruppe eine kurze Pause.

Der Obernkirchener Sandstein ist sehr bekannt. Er wurde verbaut im Kölner Dom, dem Ulmer Münster, im Augustinerkloster in Obernkirchen und in aller Welt. So findet man ihn an Bauwerken in Norwegen, den Niederlanden, in Russland an der Zarenresidenz in St. Petersburg und sogar am weißen Haus in Washington.

Nach dieser kleinen historischen Exkursion ging es nach einer Mittagsandacht schweigend weiter durch Gottes schöne Natur. Das frische Grün der Bäume strahlte im Sonnenschein. „Vertraut den neuen Wegen“, so heißt es in einem Lied, das gern auf dem Weg gesungen wird.

Nach dem Abstieg vom Bückeberg pilgerten die Frauen über Feldwege vorbei an leuchtend gelben Rapsfeldern nach Apelern. Ziel war die zweischiffige Hallenkirche. Zur Freude der Gruppe war die Kirche für eine vorherige Trauung beheizt, denn der kühle Aprilwind machte den Pilgerinnen teilweise zu schaffen. In der zweischiffigen frühgotischen Kirche stehen noch drei wuchtige Säulen aus der vorhergehenden romanischen Kirche.

Nach einem Gebet und dem Lied „Gib uns Frieden jeden Tag“ pilgerte die Gruppe weiter. Das Ziel war nun nicht mehr weit.

Pünktlich mit dem 18-Uhr-Glockenschlag der Rodenberger Kirche waren die Pilgerinnen angekommen. Es folgte eine Schlussandacht, und danach fuhr die Gruppe zurück nach Bokeloh.

n Am Sonnabend, 17. September, folgt die letzte Etappe auf dem Sigwardsweg und führt von Rodenberg nach Idensen.

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