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Die Familie ist zentraler Bildungsort

Frühkindliches Lernen Die Familie ist zentraler Bildungsort

Frühkindliches Lernen stellt die entscheidenden Weichen für spätere Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen in Beruf und Bildung

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Das paläon präsentiert sich auf der didacta

Shabby toy wooden blocks in a form of concept house, yellow and blue, isolated

Quelle: iStockphoto.com/ushama

Hannover. Die Weichen für den Bildungsweg und für die Chancen eines Kindes werden in den ersten Lebensjahren gestellt. Die Familie ist der erste Ort, an dem Kinder alltägliche Bildung und Förderung erfahren. In der Forschung gilt die Familie deshalb als ein zentraler Bildungsort. Spielt Bildung bereits in der frühen Kindheit eine zentrale Rolle, haben Kinder die besten Voraussetzungen, um später wichtige Entwicklungs-, Teilhabe- und Aufstiegschancen zu ergreifen. Frühkindliche Bildung nimmt daher in der Familienpolitik einen hohen Stellenwert ein. Vor allem Bildungsinvestitionen in der frühen Kindheit gelten als besonders wirkungsvoll und nachhaltig.
Und Kinder haben Rechte – wie das Recht auf Bildung. Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen gilt in Deutschland seit 1992. Kinder sind neugierig, wissbegierig, sie kommen mit Lust am Entdecken und Gestalten zur Welt. Wie sich diese uneingeschränkte Offenheit der Kinder bewusst wahrnehmen, bewahren und fördern lässt, zeigt die didacta 2018 auf vielfältige Weise. Dabei spielt die Qualität in Kitas eine wichtige Rolle. Oder welche Didaktik Kinder unter drei Jahren brauchen. Die Unternehmen und Verbände des Ausstellungsbereiches „Frühe Bildung“ präsentieren sich in Halle 11. Dort stellen sie Trends und aktuelle Lösungen für Pädagogen vor und erörtern wichtige Weichenstellungen für die frühkindliche Bildung.
In der Diskussion ist zudem der Einsatz von digitalen Technologien in Kitas und Grundschulen. Es geht um wichtige Absprachen, bevor man dem Kind das Smartphone überlässt. Welche Funktionen sind erlaubt und wie lange darf das Kind spielen, Filme schauen oder chatten? Laut Experten der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung sollten Kinder im Grundschulalter täglich insgesamt höchstens eine Stunde mit Fernsehen, Computer und Smartphone verbringen. Aus entwicklungspsychologischer Sicht sind sensomotorische Erfahrungen wie klettern, bolzen, draußen spielen, puzzeln und basteln in diesem Alter am wichtigsten. Um Kindern Medienkompetenz zu vermitteln, ist die familiäre Kommunikation aus Expertensicht der entscheidende Faktor. Eltern müssten mit ihren Kindern über Medien sprechen, über die Risiken und Möglichkeiten der bunten Medienwelten – das sei der Schlüssel, erklärt der Medienwissenschaftler Marc Urlen vom Deutschen Jugendinstitut in München. Bei der Auswahl der Apps empfiehlt er, etwas Kreatives zu wählen, womit Kinder Filme erstellen oder Musik machen können. Die Ergebnisse könnten sie dann Freunden und Familie präsentieren. Gute Apps sollten bei Kindern das Miteinander fördern.

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