Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Rechtstipp Arbeitnehmer haben bei Rufbereitschaft Vergütungsanspruch
Mehr Studium & Beruf Rechtstipp Arbeitnehmer haben bei Rufbereitschaft Vergütungsanspruch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:17 14.06.2018
Ärzte haben häufig eine Rufbereitschaft. Der Arbeitgeber muss seine Angestellten dafür vergüten. Quelle: Rolf Vennenbernd
Anzeige
Berlin

Arbeitgeber müssen ihre Angestellten für eine Rufbereitschaft bezahlen. Ob diese währenddessen tatsächlich zur Arbeit gerufen werden, spielt dabei zunächst keine Rolle, erklärt der Deutsche Anwaltverein.

Anspruch auf Vergütung haben Arbeitnehmer in jedem Fall, allerdings in unterschiedlicher Form: Bleibt der Bereitschaftsdienst ohne Arbeitseinsatz, ist eine gesonderte Vergütung zulässig, in Form einer Pauschale zum Beispiel.

Wird jemand während der Rufbereitschaft zur Arbeit gerufen, gilt das jedoch als ganz normale Arbeitszeit. Und die müssen Arbeitgeber auch ganz normal bezahlen. Wer aus der Rufbereitschaft zur Arbeit geht, hat deshalb je nach Wochentag und Uhrzeit Ansprüche auf Zuschläge für Nacht- oder Sonntagsarbeit.

dpa

Befristete Jobs können sinnvoll sein, um Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen. Als Dauereinrichtung bleiben sie jedoch verboten, betonen die Verfassungsrichter. Sie setzen Gerichten Schranken.

13.06.2018

Vier Lehrer wollen vor dem Bundesverfassungsgericht das Streikverbot für Beamte zumindest teilweise aufweichen. Doch die Verfassungsrichter folgen ihrer Argumentation nicht.

12.06.2018

Für Beamte gibt es feste Regeln, wie sie ihren Urlaub zu gestalten haben. Wer etwa einer Nebentätigkeit nachgehen möchte, sollte sich unbedingt informieren, in welchem Umfang er seine Urlaubstage dafür nutzen darf.

11.06.2018
Anzeige