Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Weg zum Maschinenbau-Ingenieur
Mehr Studium & Beruf Der Weg zum Maschinenbau-Ingenieur
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:46 04.11.2010

Dann sind sie gefragte Gesprächspartner auf den Ständen von Anlagenbauern und Industriezulieferern aus der ganzen Welt, die auf der Hannover Messe nach Kunden suchen – aber auch nach Nachwuchskräften.

Wer Maschinenbau studieren will, benötigt das Abitur oder eine gleichwertige Hochschulzugangsberechtigung. Vor Antritt des Studiums steht ein mindestens sechswöchiges Industriepraktikum, das den Absolventen für die späteren Aufgabenfelder sensibilisieren soll. Bohren, Fräsen und Schweißen sollen im 1. Semester keine Fremdwörter mehr für die angehenden Ingenieure sein. In Niedersachsen bieten die Leibniz Universität und die Fachhochschule (FH) Hannover, die Technische Universität (TU) und die FH Braunschweig, die TU Clausthal, die FH Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven und die FH Osnabrück Maschinenbau an.

Der Studiengang ist eine Art Sammel-becken für unterschiedliche Disziplinen. Mit Fächern wie Mathematik, Mechanik, Werkstoffkunde und Grundlagen des Konstruierens bis hin zu Elektrotechnik, Strömungsmechanik und Thermodynamik wird allein im Grundstudium eine enorme Bandbreite an Themen vermittelt. Im Hauptstudium beziehungsweise im weiteren Verlauf des Bachelorstudiums entscheidet man sich dann für eine „Vertiefungsrichtung“: Materialwissenschaften, Mechatronik, Produktions- und Systemtechnik oder Kraftfahrzeugtechnik stehen zur Auswahl.

Auf den Mechatronik-Ingenieur zum Beispiel warten später die Bereiche Entwicklung, Konstruktion, Projektierung, Fertigung, Erprobung, Inbetriebnahme und Wartung sowie der Betrieb technischer Systeme. Dabei kann es sich um Mikrosysteme, gewaltige Produktionsanlagen oder um Innovationen in der Medizintechnik handeln.

Im Bereich der Maschinenbau-Ingenieure gab es nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Juli dieses Jahres bundesweit mehr als 18 000 Stellen zu besetzen. Grund genug, ein Studium in Betracht zu ziehen, das für sehr vielseitige Berufsfelder qualifiziert. „Der entscheidende Vorteil des Ingenieurberufes ist die Flexibilität“, sagt Carsten Wiedemann, Studienberater von der TU Braunschweig, und betont: „Als Ingenieur kann man jederzeit aus der Technik ins Management oder den Vertrieb eines Unternehmens wechseln.“

nor

Informationen gibt es im Internet unter www.think-ing.de

Maschinenbauer von Weltruf: Mit Großanlagen aus Hannover-Wülfel werden Reifen und Energiekabel produziert – dank des Extrusionsverfahrens.

04.11.2010

Wenn die beiden Tüftler zusammensitzen, wird es interessant. Dann erzählen sie von technischen Innovationen und Plänen. Dann schwärmen sie von Ideen, deren Zeit noch nicht reif war, und von Visionen, die sie bald umsetzen wollen.

04.11.2010

Ingenieure berechnen Hochwassergefahren präzise – in Hannover wird auch der letzte Ihme-Engpass beseitigt.

04.11.2010