Wem gehört die Geschichte? Dem, der nach ihr greift? Dann wäre die Sache bald geklärt. Die Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel redet in diesen Jubiläumstagen gern und oft über die Nachkriegsgeschichte der Deutschen, über 60 Jahre Bundesrepublik und 20 Jahre Mauerfall.
Man wäre gern Mäuschen gewesen, am Mittwochnachmittag unter einem Tisch in Salzburg. Drum herum saß eine Handvoll Milliardäre. Sie alle eint, neben gemeinsamen Vorfahren, vor allem ein gegenseitiges Misstrauen. Doch bemerkenswert schnell rafften sich die Porsches und Piëchs auf, Familiengeschichte zu schreiben: Der Sportwagenhersteller Porsche wird nicht mehr ihnen allein gehören.
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück liebt die bildhafte Sprache. Ihm sprudeln Vergleiche aus dem Mund, auf die seine Mitmenschen überhaupt nicht kommen. Das Bild von den Indianern, die wissen müssten, dass notfalls die Kavallerie ausreiten könne, um sie zu bekämpfen, erschien noch ganz putzig. Dass dies aber auf ein befreundetes Land wie die Schweiz gemünzt war, schuf dann doch diplomatische Probleme.
Mit ihrem Beschluss vom Donnerstag haben Europas Währungshüter das gemacht, was von ihnen erwartet wurde. Die Leitzins-Senkung auf nur noch ein Prozent bedeutet einen historischen Tiefstand. Angesichts der schwersten globalen Wirtschaftskrise seit Menschengedenken sind solche Schritte angemessen. Allerdings nähert sich die Europäische Zentralbank nun einem Punkt, an dem die Zinswaffe stumpf wird.
Sie fördern vorbildliche Gesamtschulen. Sie helfen Senioren bei der Gestaltung eines selbstbestimmten Lebensabends. Sie geben Anstöße für Exzellenz in der Wissenschaft und Reformen in der Gesellschaft – Deutschland quillt über vor guten Ideen für ein besseres Leben.
Noch ist keine Entscheidung gefallen. Sowohl das Management von General Motors als auch die deutsche Politik wollen sich bei der Suche nach einem Partner für den Rüsselsheimer Autobauer Opel nicht unter Druck setzen lassen.
Bundesarbeitsminister Scholz hat seinen Ankündigungen in Windeseile Taten folgen lassen. Binnen einer Woche hat er ein Gesetz vorgelegt, mit dem im Jahr 2010 Rentenkürzungen wegen eventuell gesunkener Löhne im Vorjahr nicht mehr möglich sind. Politisch ist die Schnelligkeit verständlich.
Angeblich war Porsches Einstieg bei VW ja bis zum Letzten durchgeplant. Angesichts der vielen Wendungen konnte man das schon immer bezweifeln. Im Moment erbringen die Beteiligten den Beweis, dass sie doch mit dem Planen aufgehört haben, bevor es an die letzten Fragen dieses Milliardengeschäfts ging.
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Die beiden HAZ-Redakteure Norbert Fettback (links) und Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover".
Die HAZ-Sportexperten Heiko Rehberg und Volker Wiedersheim schreiben über Fußball im Allgemeinen und Hannover 96 im ganz Besonderen.
HAZ-Sportredakteur Björn Franz berichtet im „Eisblock“ über seine persönlichen Erlebnisse bei den Hannover Scorpions und dem EC Hannover Indians.
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