Geht es uns wirklich so schlecht? Die neue rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen wird nicht müde, auf die angespannte Finanzlage hinzuweisen. Das Geld reiche hinten und vorne nicht, deshalb brauche man Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl, damit sich auch die Kassen der Bundesländer wieder füllen.
Zwölf Jahre nach ihrer Gründung scheint die Region Hannover in der Krise zu stecken. Um wichtige Bereiche wie das Klinikum oder den Müll haben sich mächtige Konflikte aufgebaut. Zu viel ist schiefgelaufen, allzu oft fehlt die ordnende Hand.
Mit Auskunftsbegehren finden interessierte Bürger schon heute weit mehr Gehör als früher. Und das ohne ein Gesetz, das dies ausdrücklich von den Dienststellen verlangt. Trotzdem ist der rot-grüne Plan über ein Informationsfreiheitsgesetz ein sinnvolles Unterfangen.
SPD und Grüne müssen aufpassen. Zwar blicken sie gegenwärtig auf Umfragedaten, die eine verblüffend breite Zustimmung zu ihren Steuererhöhungsplänen zeigen. Doch niemand weiß, wie viele Bundesbürger derzeit einfach nur eine politisch korrekte Pose einnehmen – während im privaten Kreis längst ganz andere Vier-Augen-Wahrheiten diskutiert werden.
Eigentlich war der Triumph am Freitagabend fest eingeplant. Die optisch runderneuerte CSU hat Hunderte Bürger in den trendigen Münchener Postpalast geladen, um Horst Seehofer zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im September auszurufen. Doch auch die fernsehgerechteste Bühne wird nach diesen bayerischen Wochen nicht darüber hinwegtäuschen können: Die von Seehofer gern beschworene moralische Erneuerung der alten Amigo-Partei CSU ähnelt der Inszenierung eines modernen Parteikonvents: Sie ist vor allem Kulisse.
Wie gut, dass es Statistiken gibt. Statistiken belegen fast alles. Den Datensammlern verdanken wir die Erkenntnis, dass in Deutschland jeden Tag eine Bäckerei stirbt. Dass die zuverlässigsten Autos aus Deutschland kommen und die Konsumlaune im März besonders mies war. Die Bundesagentur für Arbeit hat nun zudem ausgerechnet, dass die Streikneigung in Deutschland steigt: Im vergangenen Jahr haben sich doppelt so viele Arbeitnehmer an einem Ausstand beteiligt wie im Jahr zuvor.
Es ist nur noch peinlich. Der Affentanz, den sich das Münchener Oberlandesgericht bei der Herstellung von Öffentlichkeit für seinen NSU-Prozess leistet, ist vom Kuriosum zum Ärgernis geworden.
Es soll wie Honigkuchen geschmeckt haben. Und vom Himmel gefallen sein. Einfach so. Die Rede ist vom himmlischen Brot, vom Manna, das nach biblischer Überlieferung den Israeliten auf ihrer 40-jährigen Wanderung durch die Wüste zuteilwurde.
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Die beiden HAZ-Redakteure Norbert Fettback (links) und Frerk Schenker verbinden in ihrem Blog die Themen „Laufen" und „Hannover".
Die HAZ-Sportexperten Heiko Rehberg und Volker Wiedersheim schreiben über Fußball im Allgemeinen und Hannover 96 im ganz Besonderen.
HAZ-Sportredakteur Björn Franz berichtet im „Eisblock“ über seine persönlichen Erlebnisse bei den Hannover Scorpions und dem EC Hannover Indians.
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