Unter den Opfern sind wieder einmal zahllose Frauen und Kinder, im Fall des Anschlags in Kabul zudem noch gutwillige Helfer aus aller Welt. Wie soll es weitergehen in Pakistan und Afghanistan?
Unter Zynikern kursiert der Vorschlag, einfach einen Zaun um beide Staaten zu ziehen und einen riesigen Deckel draufzulegen, damit die dort wütenden Extremisten zumindest den Rest der Welt nicht mehr behelligen können. Doch so einfach ist es nicht. Man muss sich in Ruhe vor Augen führen, wen die Taliban jetzt attackieren.
Der Terror in Pakistan richtet sich gegen den Besuch von Hillary Clinton, einer Außenministerin, die im Auftrag des Friedensnobelpreisträgers Barack Obama unterwegs ist. Dessen Kairoer Rede an die islamische Welt hat Menschen rund um die Erde beeindruckt, jedoch nicht die Taliban. Die Attacke in Kabul ist absurderweise gegen die Vereinten Nationen gerichtet. Doch wer außer den UN könnte den Afghanen Grund zur Hoffnung bieten, dass nicht nur wieder die eine oder die andere Großmacht sich Einfluss in Afghanistan sichern will? Wer setzt sich mehr für demokratische Wahlen und die Entwicklung des Landes ein als die UN?
Die Taliban verheben sich, wenn sie meinen, sie könnten einen Krieg gegen den Rest der ganzen Welt führen. Sie wissen nicht, was sie in ihrem blinden Hass bewirken. Der Versuch, mit immer mehr Gewalt den Westen zum Aufgeben zu bewegen, könnte nach hinten losgehen. Die führenden Mächte der Erde werden ihnen weder Pakistan noch Afghanistan überlassen.
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der hass der Menschen +++ ASTROLOGE WOLFGANG HEISIG – 01.11.09
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