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Der Norden CDU spricht sich für Bückeberg aus
Nachrichten Der Norden CDU spricht sich für Bückeberg aus
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00:15 15.09.2018
Der Chef der CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen, Dirk Toepffer, will den Bückeberg zur Gedenkstätte machen. Quelle: picture alliance / Matthias Bein
Hannover

CDU-Landtagsfraktionschef Dirk Toepffer hat sich dafür ausgesprochen, den Bückeberg bei Hameln zu einer Gedenkstätte des Landes zu machen. Die CDU sei dafür, den früheren nationalsozialistischen Versammlungsort als 16. Gedenkstätte in Niedersachsen zu unterstützen, sagte Toepffer am Mittwoch in einer Aktuellen Stunde des Landtages, die um das Thema Heimat kreiste. Vielleicht sei es auch der Gedenkstättenarbeit des Landes zu verdanken, dass politische Extremisten in Niedersachsen nicht so stark vertreten seien, meinte Toepffer. Auch aus der Erfahrung des Zweiten Weltkrieges heraus sollte man sich nicht denen anvertrauen, die sich „an Endspielen ergötzen“, meinte der CDU-Landtagsfraktionschef mit Blick auf die AfD, die in einem Landtagsantrag vom „Endkampf“ der Demokratie geschrieben hatte. Toepffer sprach sich auch für eine Bürgerbeteiligung zu dem Vorhaben aus, das vor Ort umstritten ist. „Wir brauchen die Bürger nicht zu fürchten“, sagte der CDU-Landtagsfraktionschef. Der FDP-Abgeordnete Jan-Christoph Oetjen sagte, auch seine Fraktion unterstütze das Anliegen, den Bückeberg zu einer neuen Gedenkstätte zu machen. Auch das Grenzlandmuseum im Eichsfeld sollte unterstützt werden, fanden Oetjen wie auch Toepffer. Am Bückeberg fand in den dreißiger Jahren das sogenannte Reichserntedankfest statt, eine NS-Propagandaveranstaltung.

Von Michael B. Berger

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