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Der Norden Frist zum Abschuss des Problemwolfs wird verlängert
Nachrichten Der Norden Frist zum Abschuss des Problemwolfs wird verlängert
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10:47 28.02.2019
Noch lebt der Wolf – doch noch bis zum 28. März ist er zum Abschuss freigegeben. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Hannover

Die Genehmigung zum Abschuss eines Problemwolfes im Landkreis Nienburg ist um einen Monat verlängert worden. Die Erwartung sei, dass die Tötung zügig erfolge, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag in Hannover mit.

Der Rüde mit der Kennung GW717m muss jetzt bis zum 31. März getötet werden. Die bisherige Frist lief am 28. Februar ab. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte nach einer Klage von Naturschützern bestätigt, dass das problematische Raubtier abgeschossen werden darf. Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort, erklärte das Ministerium.

Auf das Konto des sogenannten Rodewalder Rudels gehen Risse von Rindern, Ponys und einem Alpaka. In Schleswig-Holstein wurde vor kurzem die Frist zum Abschuss eines anderen Problemwolfes ebenfalls verlängert.

Von RND/dpa

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