Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Gifhorner hält Hunderte Tiere in kleinem Schuppen
Nachrichten Der Norden Gifhorner hält Hunderte Tiere in kleinem Schuppen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:30 29.07.2018
Ein 54 Jahre alter Gifhorner hortete rund 400 Tiere in mehreren Käfigen in einem kleinen Schuppen. Quelle: Tierschutzverein Gifhorn
Anzeige
Gifhorn

Die Beamten fanden auf dem Hof des Hauses zunächst eine Voliere mit rund 150 Vögeln sowie Käfige mit Meerschweinchen, Ratten und Kaninchen. In einem kleinen umzäunten Bereich lebten zudem mehrere Hunde, teilte die Polizei mit. Im Schuppen entdeckten die Beamten zudem Käfige, Terrarien und Aquarien mit diversen Tieren – lebenden und toten. Die hygienischen Zustände seien teils katastrophal gewesen, schreibt die „Aller-Zeitung“. An dem Einsatz beteiligte Beamte berichteten von herumliegendem Kot und üblen Gestank.

Auf die Spur des 54-jährigen Eigentümers kam die Polizei am Sonnabend durch eine ausgebüxte Kornnatter, die ein Anwohner in seinem Garten fand. Zusammen mit Tierschutzvereinen und dem Naturschutzbund Nabu konnten alle Tiere von dem Grundstück befreit werden. Gegen den 54-Jährigen wird nun ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Von dpa/RND

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Mehr als 3000 Menschen mussten am Sonntagmorgen wegen einer Bombenräumung in Wilhelmshaven ihre Wohnungen verlassen. Am späten Mittag war der 500 Kilogramm schwere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

29.07.2018

Am „Tag der Seenotretter“ wirbt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger für ihre Arbeit. Mehr als 20.000 Besucher kamen zu den Veranstaltungen an Nord- und Ostsee.

29.07.2018

Das Unwetter über Norddeutschland hat Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Mehrere Strecken wurden gesperrt, unter anderem zwischen Hannover und Bremen sowie Hamburg und Bremen. Auch die Verbindungen Hannover-Göttingen war betroffen.

28.07.2018
Anzeige