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Der Norden Fünf Menschen bei Badeunfällen gestorben
Nachrichten Der Norden Fünf Menschen bei Badeunfällen gestorben
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12:00 26.07.2018
In Niedersachsen hat es mehrere tödliche Badeunfälle gegeben. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

In Niedersachsen hat es seit Dienstagabend fünf Badetote gegeben. Alleine zwei junge Männer ertranken in Hannover, als sie sich abkühlen wollten.

54-Jähriger tot geborgen

Ein Mann ist beim Baden in einem See bei Husum im Landkreis Nienburg/Weser tödlich verunglückt. Der 32 Jahre alte Mann sei am Mittwochabend mit einem Freund zum Abkühlen zum Heye-Glas-See gefahren, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Aber nur der Begleiter kam wieder am Ufer des Sees an. Die alarmierten Rettungstaucher und ein Polizeihubschrauber suchten mit einer Wärmebildkamera nach dem Schwimmer. Kurz vor Mitternacht konnten sie nur noch den leblosen Körper des Mannes bergen.

Ein 54-Jähriger aus den Niederlanden ist in einem Badesee in Haren im Landkreis Emsland ertrunken. Die Suche nach dem Mann im Dankernsee war am Mittwoch bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen worden. Am Donnerstagmorgen entdeckten die Piloten eines Polizeihubschraubers den leblosen Körper im See. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt.

Zwei Tote in Hannover

In Uelzen ertrank ein 19-jähriger Mann aus Lettland, der bei seiner Gastfamilien zu Besuch war, im Oldenstädter See. Gegen 20 Uhr hörte die Gastmutter Hilferufe des Mannes und sah wie dieser unterging. Sofort suchten andere Badegäste und später auch Rettungstaucher nach dem Mann. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz. Nach Angaben der Polizei konnte gegen 23 Uhr aber nur noch der leblose Körper des Letten gefunden werden. Reanimationsmaßnahmen blieben erfolglos.

Am Mittwoch verstarben zwei Menschen in Hannover bei Badeunfällen. Im Mittellandkanal ertrank ein 21-Jähriger. Er war nach einem Sprung ins Wasser nicht wieder aufgetaucht. Seine Begleiter konnten den jungen Mann nicht finden, auch die Rettungskräfte blieben erfolglos. Am Abend stellten die Feuerwehr und die DLRG die Suchaktion ein.

Feuerwehr und DLRG haben am Mittwoch in Hannover mehrere Stunden nach einem 21-Jährigen gesucht. Der Mann ging plötzlich im Wasser an der Hindenburgschleuse unter.

Bereits am Dienstagabend konnten Badegäste an der Limmer Schleuse einen 22-Jährigen retten. Ihnen gelang es den jungen Mann, der laut Polizei zehn Minuten bewusstlos unter Wasser gewesen sein soll, zunächst wiederzubeleben. Wenige Stunden später verstarb er in der Klinik.

Von sp/dpa/RND

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