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Der Norden Moorbrand: Sabotage behindert Löscharbeiten
Nachrichten Der Norden Moorbrand: Sabotage behindert Löscharbeiten
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12:20 27.09.2018
Unbekannte haben einen Schlauch der Einsatzkräfte direkt an der Kupplung aufgeschlitzt. Quelle: dpa
Meppen

Sabotage behindert bei dem Moorbrand auf einem Bundeswehrgelände im Emsland den Einsatz der Feuerwehrkräfte. „Es ist wieder ein Feuerwehrschlauch beschädigt worden“, sagte Bundeswehr-Brandchef Andreas Sagurna am Donnerstag. Es sei ein Schlauch direkt an der Kupplung eingeschlitzt worden. Über mögliche Täter wolle er nicht spekulieren. „Ich finde es nur unfair gegenüber den Helfern.“

Großbrand auf einem Gelände der Bundeswehr in Meppen. Die Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen. Doch die Löscharbeiten sind äußerst schwierig.

Bereits am Vortag hatte die Bundeswehr einen möglichen Sabotage-Fall gemeldet. An Wasserschläuchen wurde ein Defekt festgestellt. Die Feldjäger überprüften den Vorfall, außerdem soll das Gelände engmaschiger bewacht werden.

Derweil wurde der Katastrophenfall im Kreis am Donnerstag wieder aufgehoben. Die Rauchfahne des Moorbrandes war zeitweise bis zu 100 Kilometer weit über den Nordwesten bis nach Bremen gezogen. Bereits am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte einen massiven Rückgang der Glutnester registriert. Der Brand auf dem Schießgelände war Anfang des Monat durch einen Raketentest der Bundeswehr ausgelöst worden.

Von dpa/RND

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