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Der Norden Nach Moorbrand: Bundeswehr setzt Schießübungen fort
Nachrichten Der Norden Nach Moorbrand: Bundeswehr setzt Schießübungen fort
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11:30 27.02.2019
Ein Schild der Bundeswehr verbietet das Betreten des Übungsplatzes bei Meppen. Quelle: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Meppen

Die Bundeswehr will einen Teil des Testprogramms auf dem Waffenübungsgelände bei Meppen wieder aufnehmen. Von Mittwoch an werde im Schießstand geübt, sagte der Sprecher der Wehrtechnischen Dienststelle 91, Michael Bertschik. Nach einem mehrwöchigen Moorbrand hatte die Bundeswehr den Testbetrieb im Herbst ausgesetzt. Nun sollen „dringend erforderliche Erprobungen“ fortgesetzt werden. So testet das Militär ein neues Sturmgewehr als Nachfolger für das Modell G36.

Großbrand auf einem Gelände der Bundeswehr in Meppen im Jahr 2018.

Aber auch die Erprobung von großkalibrigeren Waffen soll von Mittwoch an wieder aufgenommen werden können, etwa der Test von Maschinenkanonen. Die Versuche dürften in Bereichen stattfinden, in denen es kein erhöhtes Brandrisiko gibt und wo der Brandschutz gewährleistet ist, sagte Bertschik. Bereiche mit erhöhter Brandgefährdung und Moorflächen seien zunächst noch vom Schießbetrieb ausgenommen. Dafür müssten noch zahlreiche Punkte geklärt werden; unter anderem, ob der Brandschutz dort gewährleistet werden kann.

In einer ersten Phase war Ende November bereits der Laborbetrieb wieder aufgenommen worden. Das Wiederanfahren des Testbetriebs hat die Bundeswehr in insgesamt fünf Phasen gegliedert.

Lesen Sie mehr:
Moorbrand: Wurden die Grenzwerte überschritten?

Von RND/dpa

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