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Der Norden Problem-Elefantenkuh Bibi verliert Kalb
Nachrichten Der Norden Problem-Elefantenkuh Bibi verliert Kalb
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11:28 12.07.2018
Die Elefantenkuh Bibi hat sich in Hodenhagen gut integriert. Quelle: Peter Endig
Hodenhagen

Das Leben von Elefantenkuh Bibi ist eine traurige Geschichte – und die setzt sich auch im neuen Zuhause im Serengeti-Park in Hodenhagen fort. Sie brachte bereits am vergangenen Sonnabend einen kleinen Bullen tot zur Welt, wie der Park am Donnerstag mitteilte. Die 33 Jahre alte Bibi war im 15. Monat schwanger, normalerweise komme der Nachwuchs bei Afrikanischen Elefanten nach 22. Monaten zur Welt. Dem Tierpark zufolge ist noch unklar, wieso es zu der Totgeburt kam.

Bibi war im vergangenen November vom Zoo in Halle nach Hodenhagen gekommen. In den Jahren zuvor hatte die Elefantenkuh zwei frisch geborene Elefantenbabys getötet und auch gegenüber ihren Enkeln Aggressionen gezeigt. Sie wurde in Halle deshalb zeitweise getrennt von Muttertieren und Jungtieren gehalten. Offenbar leidet Bibi an posttraumatischen Belastungsstörungen: 1987 wurde sie von Tierhändlern aus Simbabwe an den Ostberliner Zoo verkauft. Der Rest der Herde wurde von Jägern getötet. In Berlin attackierte sie einen Elefantenwärter und wurde 2008 nach Halle abgeschoben. Dort trampelte sie ihr drittes und viertes Baby kurz nach der Geburt tot und kam schließlich nach Hodenhagen.

Problemlose Integration im Serengeti-Park

Dem Tierpark zufolge integrierte sie sich in Hodenhagen problemlos. Sie habe zügig direkten Kontakt unter anderem zu den Leitkühen Veri und Umtali aufgebaut. Trotz der Totgeburt ist der Park zuversichtlich, dass Bibi noch gesunde Elefantennachkommen bekommen wird.

Von RND/dpa

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