Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Ferienbeginn: Staus auf Hannovers Autobahnen
Nachrichten Der Norden Ferienbeginn: Staus auf Hannovers Autobahnen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:13 29.06.2018
Auf den Autobahnen rund um Hannover brauchen die Autofahrer am ersten Ferientag viel Geduld. Quelle: dpa (Archiv)
Hannover

Auch am Freitag wird es wieder voll auf Hannovers Autobahnen. Nach dem Beginn der Sommerferien in Niedersachsen, Bremen und Sachsen-Anhalt beginnt die Hauptreisezeit. Zudem wurden pünktlich zum Urlaubsbeginn neue Baustellen eingerichtet.

Bereits am Donnerstagabend ging auf den Autobahnen rund um Hannover hat am Donnerstagabend teilweise nichts mehr. Die Fahrzeuge stauten sich kilometerlang auf der A 2 und der A 352, gleiches galt am Nachmittag für die Bundesstraßen 6 und die B 65.

Empfehlung: Hannover wegen Stau umfahren

Die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) empfahl am Nachmittag, Hannover weiträumig zu umfahren – selbst die Ausweichrouten waren hoffnungslos überlastet.

Auf der A 2 Richtung Dortmund standen die Autos zwischen Hannover-Lahe und Garbsen auf bis zu 14 Kilometern Länge. Von Bothfeld bis Herrenhausen werden bis Mitte September die Mittelleitplanken ausgetauscht. Jetzt wurde mit der Einrichtung der Baustelle begonnen, dazu werden Fahrbahnen verschwenkt. Der Stau hatte auch Auswirkungen auf die A 352 – dort standen die Autos deshalb auch dicht an dicht. Die Üstra meldete am Nachmittag auf der Mecklenheidestraße in Stöcken massive Verspätungen im Busverkehr von bis zu 25 Minuten.

„Ortskundige Autofahrer werden gebeten, das Gebiet weiträumig zu umfahren“, riet die VMZ. Der nördliche Bereich von Hannover mit Langenhagen, Godshorn, Herrenhausen/Nordhafen und Vinnhorst sei teilweise völlig überlastet gewesen. Auch in Isernhagen und Altwarmbüchen quälten sich die Autos durch die Stadtteile. Erst zum Abend hin entspannte sich die Situation und die Staus wurden allmählich kürzer.

Auch Ausweichrouten überlastet

Am Nachmittag war auch der Westschnellweg dicht. Laut der VMZ stauten sich die Autos zwischen Herrenhäuser Straße und A2-Anschlussstelle Herrenhausen, weil sie über diese Route ausweichen wollten. Genauso sah es auf der B65 in Badenstedt in Richtung Bad Nenndorf aus.

In Lehrte wiederum hatte ein defekter Lkw den Verkehr auf der A 2 Richtung Berlin behindert. Durch die Panne gab es einen drei Kilometer langen Stau zwischen Lehrte-Ost und Hämelerwald, am Abend war der Engpass überwunden. Einzig auf der A 7 rollte der Verkehr sowohl in Richtung Süden als auch gen Norden zunächst ohne große Behinderungen.

Nur wenige Staus am Freitagvormittag

Am Freitag hielt sich in den frühen Morgenstunden das Verkehrschaos noch in Grenzen. Rund um Hannover bildete sich lediglich auf der A2 zwischen Bad Nenndorf und Wunstorf-Luthe bildete sich ein rund drei Kilometer langer Stau in Richtung Hannover. Darüber hinaus staute sich der Verkehr auf der A7 zwischen Göttingen-Nord und Nörten-Hardenberg in Richtung Hannover über acht Kilometer. Auch auf der B3 bildete sich in Nörten-Hardenberg und Northeim ein fünf Kilometer langer Stau aufgrund zu hoher Verkehrsbelastung.

Sonnabend ist beliebtester Reisetag

Voll dürfte es auf den norddeutschen Autobahnen noch einmal am Sonnabend werden. Der erste Tag des Wochenendes gilt erfahrungsgemäß als Hauptreisetag für Urlauber. Der ADAC empfiehlt daher, in der Nacht zu fahren oder die Reise an anderen Tagen anzutreten – sofern möglich. So sei beispielsweise dienstags oder mittwochs durchschnittlich weniger Verkehr auf den Straßen. Dauerbaustellen können jedoch unabhängig davon für Staus und Verkehrsbehinderungen sorgen

Von Peer Hellerling/ms

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Wahlkampf war heftig und ging auch unter die Gürtellinie: Am Sonntag bestimmt Wangerooge einen neuen Bürgermeister.

28.06.2018

Bessere Infrastruktur am „Gedenk- und Lernort“: Bund stellt 725000 Euro in den Haushalt ein.

28.06.2018

Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Niedersachsen. So steht es im aktuellen Krebsbericht. Mit dem neuen Krebsregister soll sich die Behandlung verbessern und die Sterberate sinken.

28.06.2018