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Der Norden Wo „Stormtrooper“ auf Spendenfang gehen
Nachrichten Der Norden Wo „Stormtrooper“ auf Spendenfang gehen
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15:53 29.07.2018
Mit "Stormtrooper" aus den "Star Wars"-Filmen werden beim „Tag der Seenotretter“ Spenden gesammelt. Quelle: dpa
Borkum

Mehr als 20.000 Menschen haben sich am Sonntag an Nord- und Ostsee am 20. „Tag der Seenotretter“ beteiligt. Entlang der Küste und auf vielen Inseln wurden insgesamt mehr als 30 Veranstaltungen angeboten, sagte eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen. Mitarbeiter der DGzRS führten Rettungsdemonstrationen vor und boten Besichtigungen der Boote und Seenotrettungskreuzer an. Die Besatzungen berichteten aus erster Hand von ihrer häufig gefahrvollen Arbeit. 

Besonders gut besucht waren den Angaben zufolge die Veranstaltungen in Timmendorf auf der Insel Poel und in Ueckermünde am Stettiner Haff sowie in Bremerhaven, Neuharlingersiel in Ostfriesland und auf der Nordseeinsel Borkum. Besondere Seenotrettungsübungen gab es auf den Inseln Norderney, Borkum und Amrum sowie in Laboe bei Kiel. Dort kamen teilweise auch Hubschrauber zum Einsatz. Die Vorführungen sollten den Ablauf von Rettungseinsätzen verdeutlichen. Mancherorts wurden auch historische Rettungseinheiten sowie Modellboote und Filme gezeigt.

Am „Tag der Seenotretter“ wirbt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger für ihre Arbeit.

Die DGzRS wurde 1865 gegründet. Seitdem haben die Seenotretter mehr als 80.000 Menschen vor dem Ertrinken gerettet oder aus großen Gefahren befreit. Zwischen Borkum und Usedom unterhält die ausschließlich spendenfinanzierte Gesellschaft 54 Stationen mit 60 Rettungsbooten und Seenotkreuzern. Für die Hilfsorganisation arbeiten knapp 1000 Haupt- und Ehrenamtliche. Jahr für Jahr fahren sie mehr als 2000 Einsätze, die über die DGzRS-Zentrale in Bremen koordiniert werden.

Von epd/RND

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