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Themen Panzermuseum bekommt 8 Millionen Euro
Nachrichten Der Norden Themen Panzermuseum bekommt 8 Millionen Euro
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17:51 11.10.2018
Das Panzermuseum zeigt seine Fahrzeuge bei den Mottotagen "Stahl auf der Heide" auch in Aktion. Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)
Munster

Mit 8 Millionen Euro wird das Deutsche Panzermuseum in Munster vom Bund gefördert. Mit dem Betrag soll die Bewahrung der Objekte sichergestellt und die Ausstellung modernisiert werden. Der Verteidigungsausschuss des Bundestages habe beschlossen, dass in den nächsten Jahren das Geld in das Panzermuseum investiert werden soll, sagte Julia Engau, Pressesprecherin und stellvertretende Leiterin des Museums. Damit könne sich das militärhistorische Museum nach Jahren der Konzeptentwicklung und Überzeugungsarbeit über eine Wahrnehmung auf Bundesebene freuen.

Bei den Mottotagen "Stahl auf der Heide" –hier im vergangenen Jahr – sehen sich viele Besucher auch in den Hallen um, die nun durch einen Neubau ersetzt werden sollen. Quelle: Thomas Tschörner (Archiv)

„Eine derartige Summe ist außergewöhnlich für ein Haus wie unseres“, erklärt Museumsdirektor Ralf Raths. Die Förderung unterstreiche, dass die Politik den besonderen thematischen Stellenwert des Hauses, die Entwicklung der Museumsarbeit in den vergangenen Jahren sowie die Zukunftspläne anerkenne. Raths dankte besonders dem SPD-Bundestagsabgeordneten und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil, der den entscheidenden Impuls gegeben habe, sowie dem SPD-Bundestagsabgeordneten Johannes Kahrs, der sich als Streiter für das Projekt eingesetzt habe. Der von den Sozialdemokraten eingebrachte Antrag sei aber auch von der CDU geteilt worden, betonte Raths. Positive Signale habe das Museum zudem in Gesprächen mit Vertretern der Linken und der Grünen erhalten.

Vorgesehen ist, dass die drei alten Museumshallen abgerissen und durch eine neue, große Halle ersetzt werden. Anschließend soll die gesamte Ausstellung erneuert, Café und Shop modernisiert und ein Verwaltungsgebäude gebaut werden. Die Arbeiten sollen Ende 2019 mit dem Abriss der maroden Hallen beginnen. Das Museum soll während des Umbaus geöffnet bleiben.

Von Thomas Tschörner

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