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Der Norden 14-Jähriger nach Stromschlag außer Lebensgefahr
Nachrichten Der Norden 14-Jähriger nach Stromschlag außer Lebensgefahr
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13:31 07.03.2017
Der Jugendliche war auf einen Strommasten geklettert, um Handyfotos von oben zu machen. Quelle: dpa
Bremen

Nach einem Stromschlag aus einer 15 000 Volt starken Oberleitung in Bremen ist der schwer verletzte Jugendliche außer Lebensgefahr. Wie der Sprecher der Bundespolizei, Holger Jureczko, am Dienstag mitteilte, erwachte der 14-Jährige aus dem künstlichen Koma. „Er konnte bereits die ersten Worte mit seiner Familie wechseln“, sagte Jureczko. Ihm zufolge hat es der Jugendliche glücklichen Umständen zu verdanken, dass er überlebte. Dazu zählt, dass er sofort von einem Notarzt professionell versorgt wurde.

Der Jugendliche war am Sonntagnachmittag mit einem Freund auf einen Strommasten an einer Bahnstrecke geklettert, um Handyfotos von oben zu machen. Er bekam einen Stromschlag und stürzte aus rund fünf Metern Höhe brennend zu Boden. Ein 57 Jahre alte Anwohner und Notarzt, der die Jungen zuvor vergeblich aufgefordert hatte, von dem Masten herunterzukommen, eilte dem Schwerverletzten zu Hilfe. Zusammen mit seiner Tochter löschte er die Kleidung des Jugendlichen mit Wasser und versorgte ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 13-jährige Freund des Verunglückten erlitt einen Schock.

Bei einer Klettertour auf einen Oberleitungsmast an einer Bahnstrecke in Bremen ist ein 14-jähriger Junge durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden.

„Normalerweise überlebt man das nicht“, sagte Jureczko mit Blick auf die Stärke des Stromschlags und den tiefen Fall. „Er hatte mehrere Schutzengel.“ Dem Sprecher zufolge hat der 14-Jährige noch einen langen Krankenhausaufenthalt und viele Behandlungen vor sich. Die Verbrennungen seien sehr schwer.

Nach den Ermittlungen der Polizei hat der Jugendliche die Leitung nicht berührt. „Der Strom ist in die rechte Schulter eingedrungen und durch den linken Fuß wieder ausgetreten“, berichtete Jureczko. „Der Junge ist ganz oben an der Mastspitze gewesen.“ Dadurch habe er den nötigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zu Bahnoberleitungen unterschritten, der Strom sei übergesprungen.

lni

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