Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Mann stirbt nach Legionellen-Vergiftung
Nachrichten Der Norden Mann stirbt nach Legionellen-Vergiftung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:45 04.03.2016
In Bremen ist eine erhöhte Zahl schwerer Legionellen-Erkrankungen registriert worden. Quelle: dpa/Archiv
Anzeige

Bei den übrigen Patienten bestehe teils Lebensgefahr, sagte die Leiterin des Gesundheitsamtes, Monika Lelgemann. Alle seien stationär im Krankenhaus, teils auf der Intensivstation. Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) erklärte, es werde mit Hochdruck nach der Quelle der Legionellen-Bakterien gesucht. Im Fokus stünden gewerblich genutzte industrielle Großklimananlagen.

"Wichtig ist, dass diese Anlagen jetzt vorsorglich desinfiziert werden", forderte die Senatorin die Betreiber auf. Lelgemann betonte, eine Infizierung könne nur über die Atemwege geschehen, wenn mit Legionellen belasteter Wasserdampf (Aerosole) eingeatmet werde. "Man kann sich nicht über das Trinken von Wasser infizieren."

Bereits im November waren in Bremen 19 Menschen an Legionellen erkrankt. Damals war ebenfalls ein 84-jähriger Mann verstorben. Legionellen sind weltweit verbreitet und gedeihen in warmem Süßwasser. Sie können durch zerstäubtes Wasser eingeatmet werden, Infektionsquellen sind oft Duschen, Klimaanlagen oder Whirlpools. Eine Infektion mit diesen Bakterien kann symptomlos bleiben, aber auch grippeartige Symptome oder die Legionärskrankheit auslösen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Der Norden Brandstifter von Salzhemmendorf - Staatsanwältin fordert lange Haftstrafen

Im Prozess um den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Salzhemmendorf hat die Staatsanwaltschaft am Freitag lange Haftstrafen für die drei Angeklagten gefordert. Der Werfer des Brandsatzes soll acht Jahre in Haft, die Mitangeklagten sieben und vier Jahre. Das Urteil wird für Mitte März erwartet.

04.03.2016

Es ist früh, sehr früh, für die Spargelernte. Doch in Steimbke im Kreis Nienburg wurde am Freitagmorgen der erste Spargel gestochen. Möglich ist das durch eine besondere Bodenheizung und weitläufige Fliesabdeckungen.

04.03.2016

Für den Missbrauch von 21 Jungen halten die Verteidiger eines Kinderarztes eine Haftstrafe von maximal neun Jahren für angemessen. In dem Prozess vor dem Augsburger Landgericht verlangten die zwei Rechtsanwälte am Freitag, dass gegen den 41-Jährigen, der auch an der MHH tätig war, keine Sicherungsverwahrung verhängt wird.

04.03.2016
Anzeige