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Der Norden 264 Munitionsfunde in Nord- und Ostsee
Nachrichten Der Norden 264 Munitionsfunde in Nord- und Ostsee
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12:22 10.04.2017
Wasserbomben (hier eine Sprengung vor Wustrow 2013) sind eher selten.  Quelle: dpa
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Kiel

Das geht aus dem fünften Fortschrittsbericht „Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer - Entwicklungen und Fortschritt“ hervor, den das Umweltministerium Schleswig-Holstein am Montag veröffentlicht hat. In dem Bericht sind auch einige Fälle dokumentiert: In der Flensburger Förde lokalisierten Sporttaucher beispielsweise mehrere Kisten mit Flakmunition. Auf Juist fanden Ornithologen verrostete Stahlkugeln, die sich als Seeminen entpuppten. Am Strand von Ahrenshoop auf dem Darß wurden in speziellen Fangkörben bei Sandaufspülungen 137 Kampfmitteln geborgen.

Nach Angaben des Umweltministeriums in Kiel lagern allein in deutschen Meeresgewässern mehr als 1,6 Millionen Tonnen konventioneller Munition. Verladen auf einen Güterzug wäre dieser mehr als 3.000 Kilometer lang. Minister Robert Habeck (Grüne) sagte, das Problem von im Meer versenkter Munition sei gigantisch, aber bei der Suche nach Lösungen geht es weiter voran. Er verwies auf mehrere Projekte zum Thema Altlasten im Meer. Eines soll die Grundlage für die wissenschaftlich abgesicherte Beurteilung der Umweltgefahren, die von der Munition ausgehen, liefern. Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Entwicklung leistungsfähiger autonomer Bergungstechnologie.

dpa

Der Getränkehersteller Coca-Cola in Hildesheim war nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag von einem mehrstündigen Warnstreik betroffen. "Insgesamt haben sich etwa 130 Mitarbeiter beteiligt", sagte die NGG-Mitarbeiterin Lena Melcher.

10.04.2017

Der blutige Anschlag auf das französische Satire-Magazin "Charlie Hebdo" im Januar 2015 hatte in Hamburg ein kleines Nachspiel: Es gab Brandanschläge auf eine Schule und einen Zeitungsverlag. Ein Gericht muss nun klären, ob es auch dabei um Mohammed-Karikaturen ging.

10.04.2017

Ein Mann rast mit dem Auto ins Verdener Rathaus, das durch einen anschließenden Brand erheblich beschädigt wird. Glück im Unglück: Es war Sonntag und kein Publikumsverkehr.

10.04.2017
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