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35-Jähriger trennt Männern die Kehlen durch

Bluttat im Landkreis Wolfenbüttel 35-Jähriger trennt Männern die Kehlen durch

Zunächst wurde gegen ein mutmaßliches Opfer Haftbefehl erlassen, jetzt muss sich ein 35-Jähriger wegen Mordes und zweifachen versuchten Mordes vor Gericht verantworten. Der Angeklagte soll im Januar in Cremlingen (Landkreis Wolfenbüttel) zwei Männer mit einem Messer angegriffen haben, einer der beiden starb.

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Quelle: dpa

Cremlingen. Ein 35 Jahre alter Mann muss sich demnächst wegen Mordes und zweifachen versuchten Mordes vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Laut Anklage soll er im Januar in Cremlingen (Landkreis Wolfenbüttel) zwei 51 und 54 Jahre alten Zechkumpanen mit einem Küchenmesser die Kehlen durchtrennt haben. Der Jüngere starb, der andere Mann überlebte. Rund sechs Wochen später soll der Beschuldigte erfolglos versucht haben, einen 77-Jährigen zu töten. Der Prozess beginnt am 9. September, wie das Landgericht Braunschweig am Montag mitteilte. Der 35-Jährige bestreitet laut Staatsanwaltschaft beide Taten.

Nach der Messerattacke im Januar war zunächst gegen den 54-jährigen Überlebenden Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden. Er habe damals kaum zu der Tat aussagen können, da ihm die Stimmbänder durchtrennt worden waren, sagte Staatsanwalt Fabian Londa. Aber auch der jetzt Angeklagte wurde schon kurz nach der Attacke polizeilich erfasst. Er sei am Tatort aufgetaucht und habe sich nach seinen Bekannten erkundigt, sagte Londa. Auf seinen Schuhen, die sichergestellt wurden, befanden sich Blutspritzer. Den Mann selbst habe man laufen lassen: „Es gab keinen Verdacht.“ Die Spurenlage am Tatort sei sehr chaotisch gewesen.

Das Blut auf den Schuhen kam nach Londas Angaben anschließend zur DNA-Analyse. In der Zwischenzeit verübte der 35-Jährige eine weitere Messerattacke auf einen 77-jährigen Nachbarn. Der Mann konnte die Attacke abwehren und erlitt lediglich leichte Verletzungen. Nach dem Angriff wurde der mutmaßliche Täter gefasst und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Er stammt laut Londa aus dem Trinker-Milieu. Kurze Zeit später habe dann das DNA-Gutachten zu dem Blut auf den Schuhen vorgelegen. Es stammte demnach vom Tatort.

Nun geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig davon aus, dass der 35-Jährige im Januar die beiden Männer attackiert hatte. Die drei sollen zuvor zusammen getrunken haben. Als die Opfer eingeschlafen waren, soll der Beschuldigte ihnen des Messer an die Kehle gesetzt haben.

dpa

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