Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden 7.7.2017 bei vielen Standesämtern ausgebucht
Nachrichten Der Norden 7.7.2017 bei vielen Standesämtern ausgebucht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:23 22.01.2017
Quelle: Oliver Berg/dpa (Symbolbild)
Hannover

In Niedersachsen dreht sich 2017 alles um die Sieben: Zahlreiche Standesämter wie etwa Hildesheim sind bereits für den besonders begehrten Hochzeitstermin 7.7.2017 ausgebucht. In Hannover liegen 28 Anmeldungen für diesen Freitag vor - dort wurden an absoluten Spitzentagen aber auch schon 40 Trauungen am Tag abgewickelt. Der 17. Juli, ein Montag, ist bisher nicht ganz so begehrt. Stark nachgefragt wird aber auch der 1. Juli, ein Samstag.

Eine Abfertigung der Eheschließungen wie am Fließband möchten die Standesämter vermeiden, auch wenn die Nachfrage hoch ist. "Wir wollen die Zeremonien nicht kürzen, weil an diesem Tag mehr heiraten möchten", sagt Bettina Hey vom Standesamt Oldenburg. Einige Städte werden dennoch ihre Trauzeiten verlängern.

So wird etwa in Osnabrück am 1. und 7. Juli den ganzen Tag über getraut. Daneben seien aber auch die Termine für Trauungen im Schloss, auf Gut Honeburg, im Regenwaldhaus und im Steinwerk stark nachgefragt und bis auf wenige Ausnahmen bereits ausgebucht, sagte Stadtsprecher Sven Jürgensen.

Die Schnapszahl-Daten sind auch in Hannover heiß begehrt. Das Standesamt versuche, alle Anfragen umzusetzen, sagt Stadtsprecher Udo Möller. 2016 wurden in Hannover 2219 Ehen und 88 gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften geschlossen.

In Wolfsburg sind für den 7. Juli bereits 18 von 24 Terminen reserviert. Weil dieser Tag auf einen Freitag fällt, sei das Datum bei den Verliebten besonders gefragt, berichtet Referentin Elke Wichmann. Für den 1. Juli sind schon sechs von sieben Terminen vergeben.

In Hameln organisiert das Standesamt für den 7. Juli sogar eine Sonderveranstaltung: Paare können sich im Empfangsraum des Hochzeitshauses trauen lassen. Anschließend könnten sie im eigentlichen Trauzimmer mit ihren Gästen bei einem Glas Sekt anstoßen, berichtet Janine Herrmann. Statt bis 15 Uhr wollen die Mitarbeiter dort voraussichtlich bis 19 Uhr trauen. Zwei Termine sind schon vergeben, zwei weitere Verliebte haben sich das Datum reserviert, bis zu elf Trauungen sind möglich.

"Langsam merkt die Bevölkerung, dass es auch weitere schöne Tage gibt zum Heiraten gibt", sagt Standesamtsleiter Michael Gue in Hildesheim. Für den 7. Juli wurde dort die Zahl der Termine mehr als verdoppelt, insgesamt elf Paare wollen heiraten. "Die Termine waren am ersten Tag ausgebucht." Geheiratet wird in Hildesheim im Alten Rathaus.

Keine "Fließbandabfertigung" will das Standesamt in Oldenburg. Die Termine am 1. und 7. Juli sind ausgebucht. "Wir wollen die Zeremonien auch nicht kürzen, weil an diesem Tag mehr heiraten möchten. Auch gibt es bei uns individuelle Reden. Das ist zwar ein höherer Aufwand, aber daran halten wir fest", betont Bettina Hey, die die Fachdienstleiterin des Standesamtes in Oldenburg ist.

Dieser Meinung schließt sich auch Suzanne Moenck in Lüneburg an. Eine Fließband-Trauung solle auf jeden Fall vermieden werden, sagt sie. In Lüneburg ist nur der 1. Juli ausgebucht, für alle anderen Termine gibt es noch Kapazitäten. Beliebt bei Brautpaaren ist unter anderem der Wasserturm, wo die Hochzeit live im Internet übertragen werden kann. 2016 heirateten in Lüneburg über 800 Verliebte. Außerdem wurden neun Lebenspartnerschaften geschlossen - Tendenz steigend.

In Emden können sich Interessierte erst ein halbes Jahr vor dem Wunschdatum anmelden, elf Paare haben sich aber den 7. Juli bereits lange im Voraus vorgemerkt, berichtet Standesbeamtin Monika Friesenborg. Damit wäre nur noch ein Platz frei. Die meisten Emdener heiraten im Standesamt im Verwaltungsgebäude, aber auch eine Hochzeit an Bord des Feuerschiffes sei sehr gefragt.

Rund 1250 Trauungen werden in Braunschweig jährlich vorgenommen. Auch dort können Heiratswillige erst sechs Monate vorher einen Termin reservieren, 23 Anmeldungen liegen bereits für den 7. Juli vor. "Das wird der Spitzenreiter werden", sagt Standesbeamtin Ursel Koch. Normal sei die Grenze an Eheschließungen pro Tag bei 15 erreicht.

dpa

Tödlicher Unfall bei Bremen: Ein 29-jähriger Taxi-Fahrer ist in der Nacht zum Sonnabend offensichtlich über eine rote Ampel gefahren und prallte mit einem Sattelzug zusammen. Der Fahrer des Taxis wurde eingeklemmt und starb an der Unfallstelle. Der Fahrgast und der Führer des Sattelzuges kamen mit leichten Verletzungen davon.

21.01.2017

Ein auf der Straße liegender Mann wurde am Sonnabendmorgen im Kreis Friesland von einem Auto überfahren und starb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Pkw verständigte die Polizei. Die sucht Zeugen, die den Mann vor dem Unfall gesehen haben.

21.01.2017

Ein Punkteplan von Landeschef Althusmann soll bei der Klausurtagung in Walsrode angenommen werden soll. Mit dem Thema innerer Sicherheit will die Niedersachsen-CDU im nächsten Landtagswahlkampf punkten. Doch die Christdemokraten wollen auch bei der Bildungspolitik mit guten Noten glänzen. 

21.01.2017