Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden 78-Jähriger stirbt nach Wespenstichen
Nachrichten Der Norden 78-Jähriger stirbt nach Wespenstichen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:22 23.08.2016
Ein Mann in Bremen ist nach Wespenstichen gestorben. Quelle: dpa (Symbolbild)
Anzeige
Bremen

Die Ermittler gehen davon aus, dass eine oder mehrere Wespen den Mann in den Mund-Rachenraum stachen. Durch die Anschwellung der Zunge sei der Mann erstickt. Er starb im Rettungswagen auf dem Weg zum Krankenhaus.

Nach dem Vorfall vom Freitag warnt die Polizei nun davor, Wespennester selbst zu beseitigen. Betroffene sollten sich an Fachleute wie Imker oder Schädlingsbekämpfer wenden.

Polizeisprecher Nils Matthiesen in Bremen sprach von einem „tragischen Unfall“. Es sei Zufall gewesen, dass die Wespen in den Mund des Mannes geflogen seien. Eine Allergie gegen Wespen hatte der 78-Jährige nicht. Seine Ehefrau wurde am Kopf gestochen, trug aber keine ernsten Verletzungen davon.

Jährlich sterben in Deutschland rund 20 Menschen an Stichen von Wespen, Bienen oder Hummeln, wie der Vize-Präsident des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen, Professor Thomas Fuchs, berichtete. Die Zahl sei eine Schätzung, erfasst würden solche Daten nicht.

Die Standardreaktion auf einen Wespenstich sei harmlos, sagte der Arzt von der Universitätsmedizin Göttingen. Schwellung und Schmerzen an der Einstichstelle seien in der Regel keine Gefahr für den Betroffenen. Dennoch gebe es immer wieder tragische Unglücksfälle und schwere allergische Reaktionen. Eine Allergie könne man mit einer Therapie gut behandeln.

Besonders viele Wespen seien in diesem Sommer nicht aufgetaucht, berichtete Fuchs. „Es bleibt abzuwarten, wie es sich im August und September weiter entwickelt.“

dpa

Der Norden Auf der A 29 bei Oldenburg - Kleinbus mit Schulkindern kippt um

Es ist ein Albtraum für Eltern: Ein Schulbus kippt bei einem Unfall auf der Autobahn um. Einige Kinder werden schwer verletzt, der Busfahrer ebenfalls.

23.08.2016
Der Norden Ermittler-Porträts übermalt - Rote Flora: Die Polizei geht streichen

Mit einem Wandbild am Kulturzentrum Rote Flora in Hamburg haben Linksautonome vier ehemalige verdeckte Ermittler der Polizei öffentlich angeprangert. Die Beamten reagierten in der Nacht und übermalten das Bild.

23.08.2016

Wie lange darf ein Lehrer ein Smartphone einkassieren? Darf er mich anschreien? Oder gar das Trinken verbieten? Mit Fragen wie diesen haben Dallan Sam aus Celle und Fernando Rode ins Schwarze getroffen. Ihr gemeinsam mit Anwalt Rolf Tarneden verfasstes Buch "Was Lehrer nicht dürfen" ist ein Renner.

23.08.2016
Anzeige