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AKW Grohnde bleibt länger vom Netz

Nach Pumpenschaden AKW Grohnde bleibt länger vom Netz

Das Anfang April heruntergefahrene Atomkraftwerk Grohnde im Kreis Hameln-Pyrmont bleibt voraussichtlich vier weitere Wochen vom Netz. Der bei Revisionsarbeiten festgestellte Schaden an einer Kühlpumpe macht weitere Untersuchungen über die Ursache und die Auswirkung auf die Anlage notwendig. 

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Das AKW Grohnde.

Quelle: dpa

Grohnde. Nachdem der Stillstand bereits einmal verlängert worden war, bleibt das Atomkraftwerk Grohnde nun voraussichtlich weitere vier Wochen vom Netz. Ein Pumpenschaden, der bei der Frühjahrsrevision entdeckt worden ist, sei mittlerweile repariert, heißt es vom Betreiber Eon. Durch den Defekt habe es im Inneren der Pumpe jedoch Materialabrieb gegeben. Nun müsse das abgescheuerte Material gesucht und entfernt werden. Da es sich um sehr kleine Teile handele, werde das voraussichtlich einige Wochen dauern. Das Unternehmen geht jetzt davon aus, dass das Kraftwerk nicht vor dem 22. Mai wieder ans Netz gehen kann.

Das AKW war Anfang April zur jährlichen Frühjahrsrevision herunter gefahren worden. Die Inspektion sollte eigentlich am 17. April abgeschlossen sein. In der vergangenen Woche hieß es dann, dass das AKW noch weitere zwei Wochen still stehen müsse. Um spätere Materialschäden auszuschließen, sollten weitere Inspektionen vorgenommen werden. Der Vorfall liegt laut Eon unterhalb der siebenstufigen internationalen Skala zur sicherheitstechnischen Bewertung von Vorkommnissen in Kernkraftwerken. Neben dem Pumpendefekt waren zwei, ebenfalls bereits reparierte Undichtigkeiten entdeckt worden.

Der Meiler in Grohnde mit einer Nennleistung von 1360 Megawatt wird Ende 2021 endgültig stillgelegt. 2022 geht als letztes niedersächsisches Atomkraftwerk die Anlage in Lingen (Emsland) vom Netz.

dpa/epd

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