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Der Norden Noch einmal Packen und Verstauen
Nachrichten Der Norden Noch einmal Packen und Verstauen
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00:16 11.12.2015
Letzte Besprechung und die Arbeitgeberkampagne der Bundeswehr - dann ist die Übung zu Ende.
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Luttmersen

Die Übung, neuerdings auch als Reservedienstleistung bezeichnet, ist zu Ende. Zusammenpacken der Ausrüstung, von der ich längst nicht alles gebraucht habe – wie etwa den Klappspaten oder den grauen Dienstanzug, auch als Ausgehuniform bekannt, sind die letzten Tätigkeiten. Dann Abgabe von Truppenausweis, Essenskarte und der Zugangsberechtigungskarte für Computerlaufwerke und natürlich dem Schlüssel meines Büros. Zu Hause muss dann einiges in die Wäsche, Stiefel noch einmal geputzt und alles wegsortiert werden. Ein kleiner Schrank ist mit den Uniformteilen schnell gefüllt, dazu noch eine große Schublade für Socken und Unterwäsche sowie ein Koffer mit Essgeschirr und anderen Ausrüstungsteilen.

Das Versorgungsbataillon 141 hat mich sehr gut aufgenommen. Alle waren aufgeschlossen und feundlich. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Von anderen Reservisten weiß ich, dass viele Einheiten nur wenig Interesse an Reservisten haben – obwohl bundesweit unglaublich viele Dienstposten für Angehörige der Reserve unbesetzt sind. Das Versorgungsbataillon 141 ist da moderner, erst im April gab es eine Veranstaltung für Reservisten, wo das Bataillon aktiv Möglichkeiten aufzeigte. Das Motto des Bataillons „Gemeinsam, ein Ziel“ gilt auch für Reservisten.

Der Umgangston bei der Bundeswehr ist im Vergleich zu früher deutlich freundlicher geworden. Es sind eben nur noch Freiwillige da, eine gewisse Motivation ist deshalb vorauszusetzen. Damals übliche Sprüche wie „Sie bewegen sich wie eine Schlaftablette“ oder „Wo kein Schnee liegt, kann gelaufen werden“ habe ich nicht gehört.

Die Freiwilligkeit ist aber auch ein Problem, die Bundeswehr muss um ihre Bewerber gegen Konkurrenz aus der Wirtschaft kämpfen. Gegenwärtig läuft deshalb unter dem Motto „Mach, was wirklich zählt“ die neue Arbeitgeberkampagne der Armee. Kernaussagen sind, dass der Dienst an der Gesellschaft sinnstiftend ist und es gute Möglichkeiten zur Entwicklung eigener Potenziale gibt.Dazu gibt es eine Serie von Postkarten mit provokanten Sprüchen wie „Grünzeug ist auch gesund für deine Karriere“ und „Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst“, die auch in Luttmersen ausliegen.

Letzte Besprechung und die Arbeitgeberkampagne der Bundeswehr - dann ist die Übung zu Ende.

Von Thomas Tschörner

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