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Der Norden Debatte um Stellenabbau bei VW kein Tabuthema
Nachrichten Der Norden Debatte um Stellenabbau bei VW kein Tabuthema
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08:48 07.03.2016
Für VW-Aufsichtsrat Wolfgang Porsche ist ein Stellenabbau bei VW kein Tabuthema. Quelle: dpa/Archiv
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Genf/Wolfsburg

"Damit wird vermieden, dass man dann im Fall einer Krise von heute auf morgen Menschen entlassen muss", so Porsche am Rande des Genfer Autosalons. "Wir dürfen schwierige Themen nicht einfach tabuisieren, sondern müssen sie im Aufsichtsrat offen ansprechen."

VW selbst will versuchen, nach dem Gewinneinbruch im Zuge des Abgasskandals einen Jobabbau in der Stammbelegschaft zu vermeiden. Sicherheit gibt den Mitarbeitern im Haustarifvertrag eine Beschäftigungsgarantie, die betriebsbedingte Kündigungen ausschließt. Der Abbau von Stellen ist aber dennoch möglich. Bislang bangen vor allem die Leiharbeiter um ihre Jobs.

VW-Konzernbetriebsratschef Bernd Osterloh hat den Vorstoß von Großaktionär Wolfgang Porsche begrüßt, im Aufsichtsrat künftig offener über die Zukunft der Jobs zu reden. "Ich teile die Auffassung von Herrn Dr. Porsche voll", sagte Osterloh am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Osterloh forderte, dass der Vorstand der Kernmarke VW-Pkw um dessen Chef Herbert Diess in dem Kontrollgremium öfter über die Personalsituation berichten solle, etwa über den Abbau von Leiharbeitsstellen. "Das kommt aktuell zu kurz", sagte Osterloh. "Der gesamte Aufsichtsrat, nicht nur die Arbeitnehmervertreter, muss sich stärker mit der Personalsituation befassen."

dpa

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