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Der Norden Bahn investiert Rekordsumme
Nachrichten Der Norden Bahn investiert Rekordsumme
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14:41 10.03.2017
Von Bernd Haase
Baustellenfahrzeuge werden auch in diesem Jahr ein vertrauter Anblick für Zugreisende sein. Quelle: dpa
Hannover

Mit dem Geld will die Bahn unter anderem die Verbindungen zu den Seehäfen verbessern. Auch auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen rücken wie im vergangenen Jahr Bauarbeiter an. Im August müssen deshalb wieder Züge auf die Paralleltrasse durch das Leinetal ausweichen - entsprechende Verspätungen im Fernverkehr sind die Folge.

Im Raum Hannover ist außerdem die Strecke Richtung Hameln betroffen, auf der auch die S-Bahn unterwegs ist. Im Mai müssen deshalb einige Fahrten ausfallen. Auf der Güterumgehungsbahn wird die schon begonnene Brückensanierung fortgesetzt.

"Die Fahrgäste sollen von dem, was wir im Netz machen, nichts mitbekommen", sagt Bischoping. Gradmesser ist die Pünktlichkeitsquote im Fernverkehr. Zuletzt lag sie bei knapp 79 Prozent. Für dieses Jahr sind 81 Prozent angestrebt. Dann soll sie schrittweise auf 85 Prozent ansteigen und hätte damit ein Niveau, das zuletzt in den neunziger Jahren erreicht wurde. Damals waren aber weitaus weniger Züge unterwegs.

Laut Bischoping wird die Bahn auch in den kommenden Jahren ihr Investitionsniveau halten. Das wird insbesondere auch Hannover zu spüren bekommen. Dort beginnt 2018 die Sanierung der Brücke über der Königstraße. "Direkt im Anschluss wollen wir 2019 mit der Sanierung des Hauptbahnhofs beginnen", kündigt der Konzernbeauftragte an. Dieses Großprojekt ist auf zehnjährige Dauer veranschlagt. Ob der an die Grenzen seiner Kapazität stoßende Eisenbahnknoten dabei zwei zusätzliche Gleise erhält, ist noch nicht ausgemacht. "Wir verhandeln darüber derzeit mit der Region", erklärt Bischoping.

Eine spürbare Auswirkung hat das Bauprogramm, das sich auch bundesweit auf hohem Niveau bewegt, auf den Arbeitsmarkt. Der Staatskonzern will 1000 zusätzliche Ingenieure einstellen.

Zwei Männer und eine Frau hat die Staatsanwaltschaft Hildesheim angeklagt, die bei einem Trinkgelage in Gronau einen 36-Jährigen zwei Tage lang schwer misshandelt haben sollen. Nach Erkenntnissen der Justiz wurden dem Mann die Knochen gebrochen, außerdem soll er sexuell gedemütigt worden sein.

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