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Der Norden Meyer sieht Tierwohl bei Geflügel gestärkt
Nachrichten Der Norden Meyer sieht Tierwohl bei Geflügel gestärkt
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17:51 07.07.2016
Landwirtschaftsminister Christian Meyer in einem Stall in Niedersachsen. Quelle: dpa
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Lindern

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) sieht den Tierschutzplan bei Geflügel auf einem guten Weg. Im ersten Halbjahr 2016 hätten einer Erhebung des Ministeriums bei Veterinärämtern zufolge bereits 90 Prozent der Hühnerküken ihre intakten Schnäbel behalten, teilte das Ministerium mit. Der Minister hatte sich am Donnerstag auf zwei Höfen zum Thema Tierwohl informiert. Der Ausstieg aus dem Schnäbelkürzen ist in Niedersachsen bis Ende 2016 verbindlich geregelt.

Agrarminister Christian Meyer hat zwei Bauernhöfen im Nordwesten Niedersachsens besucht, um sich über das Wohl der Tiere zu erkundigen.

Der Tierschutzbund begrüßte die Umstellung der Betriebe auf Legehennen mit ungestutztem Schnabel - und auch den Rückgang der Käfighaltung zugunsten von Bio- und Freilandhaltung. Derzeit werden in Niedersachsen nach Ministeriumsangaben 18 Millionen Legehennen gehalten, wobei der Anteil an Tieren in ökologischer oder konventioneller Freilandhaltung steige. Die Zahl der in Freilandhaltung gehaltenen Tiere liege inzwischen bei 5,7 Millionen Legehennen, das seien mehr als doppelt so viele wie in Käfighaltung. Damit sei Niedersachsen Deutschlands Freiland-Eier-Produzent Nummer eins. Bislang wurde den Tieren der Schnabel gekürzt, damit diese sich nicht gegenseitig verletzen.

"Es ist erfreulich, dass schon bereits vor dem Stichtag ein Großteil der Betriebe umgestellt hat", sagte Lea Schmitz vom Tierschutzbund. Allerdings gebe es weiter dringenden Bedarf an Beratung für die Landwirte, denn mit der Umstellung seien auch eine Verbesserung der Haltungsbedingungen und intensivere Tierbeobachtung notwendig. So sollen in den Ställen unter anderem Beschäftigungsmöglichkeiten und mehr Auslauf geschaffen werden.

Überfällig ist aus Tierschutzsicht außerdem, dass Enten Zugang zu Badewasser bekommen.Dies wird in Niedersachsen ebenfalls bis Jahresende für alle rund 800 Entenhalter verbindlich. Echte Bademöglichkeiten mit offenen Wasserflächen sind laut Tierschutzbund das Einzige, was den Bedürfnissen der Tiere vollumfänglich nachkommt.

dpa

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