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Der Norden Das ändert sich zum Fahrplanwechsel der Bahn
Nachrichten Der Norden Das ändert sich zum Fahrplanwechsel der Bahn
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09:45 07.12.2017
Bahnkunden in Hannover können sich über zusätzliche Verbindungen zum Fahrplanwechsel am Sonntag freuen. Quelle: dpa
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Hannover

Die meisten Pendler werden von den zusätzlichen Angeboten im Regionalverkehr profitieren. Wochentags gibt es frühmorgens und spätabends zusätzliche Züge zwischen Hannover und Bad Harzburg. Spätabends wird außerdem die Verbindung zwischen Hannover und Wolfsburg verstärkt, an Sonn- und Feiertagen morgens und abends die Heidebahn auf der Strecke Hannover–Soltau. Zwischen Hannover und Minden fährt abends ein weiterer Zug, freitags – wenn besonders viele Fahrgäste unterwegs sind – gibt es sogar drei zusätzliche Verbindungen. Außerdem gibt es eine zusätzliche Fahrt zwischen Hannover und Braunschweig und umgekehrt.

Das ändert sich noch im Regionalverkehr

 Im Regionalverkehr pendeln die Bahnen zwischen Braunschweig und Salzgitter künftig von Montag bis Freitag alle halbe Stunde. Zusätzliche Fahrten im Berufsverkehr gibt es auch zwischen Wolfsburg und Braunschweig. Zwischen Göttingen und Kassel verkehrt der Regionalzug künftig auch am Wochenende stündlich.

 Auf vielen Regionalstrecken der Deutschen Bahn in Niedersachsen und Bremen gilt vom kommenden Jahr an außerdem ein Alkoholverbot. Ab dem 1. Januar 2018 darf in der S-Bahn Hannover, in den Regionalexpress-Zügen zwischen Hannover, Bremen und Norddeich, von Bremerhaven nach Hannover und Osnabrück sowie im Harz-Weser-Netz kein Alkohol mehr getrunken werden. Außerdem gibt es ab dem Fahrplanwechsel kostenloses WLAN in vielen DB-Regionalzügen in Niedersachsen und Bremen. Zum Fahrplanwechsel erhöht die DB ihre bundesweiten Fernverkehrspreise in Summe um durchschnittlich 0,9 Prozent.

Bahn setzt neuen ICE 4 ein

Der modernste ICE der Deutschen Bahn fährt ab Sonntag auf noch mehr Verbindungen durch Niedersachsen. Die ICE der vierten Generation fahren künftig auch von Hamburg über Hannover und Göttingen nach Stuttgart und München. Fünf der ICE4-Züge werden auf den beiden Strecken eingesetzt, kündigte die Deutsche Bahn an. Im Regionalverkehr gibt es mehr Fahrten am frühen Morgen und späten Abend sowie am Wochenende.

 Außerdem erhalten Hannover und Braunschweig eine neue Nachtzug-Verbindung nach Zürich. Ins niederländische Hengelo pendelt ab Mitte Januar stündlich eine neue Regiobahn aus Bielefeld über Osnabrück und Bad Bentheim.

Angebote in anderen Städten Niedersachsens

 Wer von Braunschweig und Hildesheim nach Stuttgart, Ulm und München möchte, muss künftig in Fulda umsteigen, ohne dass sich dadurch die Fahrzeit verlängert. Der Grund ist die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke von Berlin über Halle und Erfurt nach München, über die künftig die direkten Züge zwischen beiden Städten fahren. Als Ersatz fährt zweistündlich ein ICE von Berlin über Braunschweig, Hildesheim und Göttingen nach Frankfurt mit Stopp am Flughafen.

 Osnabrück erhält eine zusätzliche schnelle IC-Anbindung morgens aus Berlin. Dafür entfällt ein bisher etwas später fahrender schwach genutzter Zug von Berlin über Hannover und Bielefeld nach Köln.

 

Von dpa/sbü

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