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Der Norden So gefährlich ist der Job der Freiwilligen Feuerwehr
Nachrichten Der Norden So gefährlich ist der Job der Freiwilligen Feuerwehr
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17:22 07.06.2016
Brandschutz mit 360 Grad-Perspektive: Die Freiwillige Feuerwehr sucht Unterstützung.   Quelle: TVN
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Hannover

Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr in Niedersachsen sind nicht selten gefährlich. Gerade darum werden wichtige Absprachen und richtige Abläufe immer wieder trainiert. Dass die Arbeit der Brandbekämpfer aber vor allem sehr beeindruckend für Zuschauer sein kann, beweist ein neuer Clip, der am Donnerstag auf der Facebook- und Youtube-Seite der Feuerwehrkampagne  „Ja zur Feuerwehr“ veröffentlicht wird. Es wird heiß.

Die Zuschauer erleben innerhalb von dreieinhalb Minuten intensive Einblicke, die man sonst nur als Feuerwehrkraft im Einsatz erhält. TVN, ein Tochterunternehmen der Madsack-Mediengruppe, hat die Produktion eines sogenannten 360-Grad-Videos übernommen. Zu sehen ist ein Löscheinsatz. Feuerwehrmänner rollen Schläuche, fahren Rettungsleitern aus, retten und löschen. In Winsen an der Aller wurde dafür in einer Schule ein Brand nachgestellt. Die Freiwillige Feuerwehr wird dort zum Einsatz gerufen und handelt schnell, professionell und effektiv. Die ersten Reaktionen im Netz auf den Trailer fallen sehr positiv aus. „Richtig toll gemacht“ und „Absolut genial“, heißt es in den Kommentaren. Der Trailer wurde schon allein 84.000 Mal bei Facebook angeklickt.

Der Film ist der zweite Teil der Social-Media-Kampagne „Ja zur Feuerwehr“. Mit Clips soll für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren geworben werden. „Demografischer Wandel trifft die Feuerwehr. Weniger Bevölkerung heißt nicht automatisch weniger Einsätze. Wir müssen etwas tun“, sagt Hanko Thies, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz der Polizeidirektion Hannover. Darum sei die Imagekampagne mit Flyern, Kinospots und den Social-Media-Aktivitäten organisiert worden. „Wir möchten der Bevölkerung das System Brandschutz näher bringen, die Abläufe sind oft nicht bekannt. Auf der anderen Seite möchten wir Nachwuchs gewinnen“, sagt Thies. Denn gebraucht werden die Freiwilligen Feuerwehren auch künftig.

Hier finden Sie den ersten Teil der Kampagne.

jan

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