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Der Norden Doppelstock-IC soll bald nicht mehr schwanken
Nachrichten Der Norden Doppelstock-IC soll bald nicht mehr schwanken
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08:41 25.07.2016
Soll im Winter nicht mehr Wanken: Hersteller und Bahn wollen dem Doppelstock-Intercity das Schwanken abgewöhnen. Quelle: dpa
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Hannover

Die neuen Doppelstock-Intercitys fielen gleich nach der Deutschlandpremiere mit einem unbequemen Wanken auf. Die Bahn und der Hersteller arbeiten weiter an einer Lösung des Problems, der Fahrkomfort soll verbessert werden. Eine Optimierung solle bis Ende des Jahres bei allen Zügen umgesetzt sein, teilte die Deutsche Bahn mit. Nach Start der Züge im Dezember hatten Reisende über ein spürbares Wanken auf bestimmten Streckenabschnitten geklagt. Obwohl dies laut Bahn und Hersteller Bombardier ungefährlich ist, wurde die Inbetriebnahme der Züge auf weiteren Strecken verschoben.

Durch eine Überarbeitung des Feder- und Dämpfersystems könne eine spürbare Verbesserung erreicht werden, teilte die Bahn mit. Zusätzlich soll eine Änderung der Lauffläche des Rades das Wanken weiter deutlich reduzieren. Dies werde aktuell an zwei Zügen getestet. Die Züge pendeln seit Dezember zwischen Norddeich und Leipzig und seit März auf der Linie Koblenz/Köln-Norddeich. Für die Strecke Köln-Leipzig-Dresden verschob die Bahn den Einsatz von Februar auf Dezember 2016. Die neuen Doppelstock-Züge lösen jahrzehntealte IC-Waggons ab und bieten mehr Komfort.

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Am Sonntag um 10.23 Uhr ist der neue Intercity 2 das erste Mal in Hannover eingefahren.

"Wir sind optimistisch, dass wir relativ zügig in die Umsetzungsphase kommen", sagte der Sprecher des Herstellers Bombardier, Andreas Dienemann, zu den geplanten Verbesserungen. "Das ist nicht sicherheitsrelevant und ein individuelles Empfinden, für den einen ist das eine größere Einschränkung des Fahrkomforts, als für andere."

lni

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