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Doppelstock-IC soll bald nicht mehr schwanken

Bahn Doppelstock-IC soll bald nicht mehr schwanken

Im Dezember 2015 hatte die Deutsche Bahn neue Doppelstock-Intercitys in Betrieb genommen. Doch die zwischen Hannover und Norddeich fahrenden Züge schwankten wie Schiffe bei Seegang. Bahn und Hersteller arbeiten seitdem an der Dämpfung. Bis Dezember sollen sie schwankungsfrei über die Schienen sausen.

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Soll im Winter nicht mehr Wanken: Hersteller und Bahn wollen dem Doppelstock-Intercity das Schwanken abgewöhnen.

Quelle: dpa

Hannover. Die neuen Doppelstock-Intercitys fielen gleich nach der Deutschlandpremiere mit einem unbequemen Wanken auf. Die Bahn und der Hersteller arbeiten weiter an einer Lösung des Problems, der Fahrkomfort soll verbessert werden. Eine Optimierung solle bis Ende des Jahres bei allen Zügen umgesetzt sein, teilte die Deutsche Bahn mit. Nach Start der Züge im Dezember hatten Reisende über ein spürbares Wanken auf bestimmten Streckenabschnitten geklagt. Obwohl dies laut Bahn und Hersteller Bombardier ungefährlich ist, wurde die Inbetriebnahme der Züge auf weiteren Strecken verschoben.

Durch eine Überarbeitung des Feder- und Dämpfersystems könne eine spürbare Verbesserung erreicht werden, teilte die Bahn mit. Zusätzlich soll eine Änderung der Lauffläche des Rades das Wanken weiter deutlich reduzieren. Dies werde aktuell an zwei Zügen getestet. Die Züge pendeln seit Dezember zwischen Norddeich und Leipzig und seit März auf der Linie Koblenz/Köln-Norddeich. Für die Strecke Köln-Leipzig-Dresden verschob die Bahn den Einsatz von Februar auf Dezember 2016. Die neuen Doppelstock-Züge lösen jahrzehntealte IC-Waggons ab und bieten mehr Komfort.

HAZ-Leser Uwe Bentlage war bei der ersten Fahrt des doppelstöckigen Intercity 2 von Hannover nach Norddeich am Sonntag, den 13. Dezember, dabei und hat die Fahrt dokumentiert. 

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"Wir sind optimistisch, dass wir relativ zügig in die Umsetzungsphase kommen", sagte der Sprecher des Herstellers Bombardier, Andreas Dienemann, zu den geplanten Verbesserungen. "Das ist nicht sicherheitsrelevant und ein individuelles Empfinden, für den einen ist das eine größere Einschränkung des Fahrkomforts, als für andere."

lni

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