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Der Norden Doppelstock-ICs fahren bald nach Dresden
Nachrichten Der Norden Doppelstock-ICs fahren bald nach Dresden
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13:16 31.08.2016
Der Doppelstock-IC fährt ab dem Fahrplanwechsel in Richtung Dresden statt an die Nordsee. Quelle: dpa
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Hannover

Die Bahn zieht die mit unbequemem Wanken aufgefallenen neuen Doppelstock-Intercity vorübergehend von der Linie Köln-Norddeich ab. Stattdessen sollten die Züge zum Fahrplanwechsel ab Dezember auf der Strecke von Köln über Hannover und Leipzig nach Dresden fahren, teilte die Deutsche Bahn am Mittwoch mit.

 Der anhaltende Mangel an neuen Doppelstock-IC mache diese Entscheidung notwendig. Da die neuen Züge mehr Sitzplätze als die alten bieten, sollen sie zunächst auf der stark nachgefragten Verbindung vom Ruhrgebiet in Richtung Osten fahren, statt auf der schwächer genutzten Linie zur Nordseeküste. Dort komme für ein bis zwei Jahren wieder der Jahrzehnte alte Vorgänger-IC zum Einsatz. Als die neuen Züge Ende 2015 rund zwei Jahre später als vorgesehen in Dienst gingen, klagten Reisende über ein spürbares Wanken auf bestimmten Streckenabschnitten.

Noch offen ist, wann die technischen Anpassungen an den Zügen abgeschlossen sind, die das Wanken beheben sollen, das auf die Fahrsicherheit keinen Einfluss hat. Damit die IC-Züge auf der Strecke Ruhrgebiet-Hannover trotz vieler Baustellen pünktlich fahren, entfällt künftig der Halt in Bad Oeynhausen. Dies sei nötig, um im wichtigen Umsteigebahnhof Hannover Anschlüsse nach Berlin, Hamburg und Süddeutschland nicht zu verpassen, erklärte die Bahn. Im neuen Bundesverkehrswegeplan sei der Korridor zwischen Hannover und Nordrhein-Westfalen bereits als Engpass eingestuft und soll langfristig ausgebaut werden.

Per Überarbeitung des Feder- und Dämpfersystems will die Bahn eine spürbare Verbesserung erreichen. Zusätzlich soll eine Änderung der Lauffläche des Rades das Wanken deutlich reduzieren. 

dpa

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