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Der Norden Massenkarambolage: 30 Autos krachen ineinander
Nachrichten Der Norden Massenkarambolage: 30 Autos krachen ineinander
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20:38 14.01.2017
Artikel veröffentlicht: Samstag, 14.01.2017 16:09 UhrArtikel aktualisiert: Samstag, 14.01.2017 20:11 UhrDie Massenkarambolage ereignete sich zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe. Quelle: dpa
Lübeck

Mindestens 26 Autos, sowie drei Sattelzüge und zwei Kleinlastwagen seien aufeinander gefahren. Vermutlich habe es gehagelt, und dann habe sich auf der Straße eine Eisschicht gebildet, sagte ein Polizeisprecher.

Bei einer Massenkarambolage von etwa 30 Fahrzeugen auf der A1 zwischen Hamburg und Lübeck ist am Sonnabend eine Frau ums Leben gekommen. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall auf eisiger Straße schwer verletzt.

Am Stauende kam es später zu einem weiteren Unfall zwischen zwei Autos. Dabei wurden nach Polizeiangaben zwei Menschen verletzt.

Die Fahrbahn in Richtung Süden wurde abgestreut und ist mittlerweile wieder frei gegeben. In der Gegenrichtung bleibt die Fahrbahn nach wie gesperrt. 

Auf Fotos und in ersten Videoaufnahmen sah man etwa eingedellte Autos mit zerborstenen Scheiben auf vereister Straße, einen quer stehenden Kleinlaster und einen Wagen, der halb unter einen Lkw gedrückt wurde.

120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst kümmerten sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers um die Bergung und die Betreuung der Verletzten. Zudem waren 30 Polizeibeamte im Einsatz. Bei der Toten handle es sich um eine 73-jährige Frau aus Bremen. Die Verletzten wurden teilweise mit Hubschraubern in Krankenhäuser gebracht. Diejenigen, die unverletzt geblieben waren aber nicht weiterfahren konnten, wurden vorübergehend in einer Schule in Bargteheide untergebracht.

Die Massenkarambolage ereignete sich den Angaben zufolge zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe gegen 13.25 Uhr.

KN/dpa

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