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Der Norden Schrauben auf Maisfeldern verursachen 13 000 Euro Schaden
Nachrichten Der Norden Schrauben auf Maisfeldern verursachen 13 000 Euro Schaden
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09:19 24.09.2016
Auf Hunderttausenden Hektar wird in Niedersachsen Mais angebaut. Die Ernte läuft auf vollen Touren. Quelle: dpa
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Vechta

"Das ist kein Kavaliersdelikt. Das ist lebensgefährlich", sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta. Im vorliegenden Fall entstand bei mehreren Sachbeschädigungen auf Maisfeldern in Lohne-Märschendorf und Holdorf ein Sachschaden von 13 000 Euro.

Die Schrauben werden beim Häckselvorgang durch den Auslaufkrümmer der Maschine ausgestoßen und wie "Geschosse herausgeschleudert", so die Polizei. Verletzt wurde dabei niemand. "Es gab aber schon einmal den Fall, dass ein solches Geschoss den Kabinenboden der Feldhäckslermaschine durchschlug und knapp am Kopf des Fahrers einschlug", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Lohnunternehmen (BLU), Martin Wesenberg, am Samstag.

Auch der Bauernverband verurteilte solche Taten. "Das ist kein Dummer-Jungen-Streich", sagte Verbandssprecherin Gabi von der Brelie. "Das ist Sabotage." Solche Vorfälle gebe es aber leider jedes Jahr in einigen Regionen des Bundeslandes, auf dem auf rund 600 000 Hektar Mais angebaut wird. Das entspricht gut einem Fünftel der landwirtschaftlichen Fläche. Ein Motiv können weder Wesenberg noch von Brelie hinter solchen Straftaten erkennen.

Die Polizei schloss zunächst nicht aus, dass möglicherweise Gegner von Biogas-Anlagen hinter den Taten stecken könnten. "Wir wissen es aber noch nicht", sagte der Polizeisprecher. Auf rund der Hälfte der Anbaufläche in Niedersachsen wird Silomais für Milchkühe und die Bullenmast angepflanzt. Etwa die zweite Hälfte wird für Biogas-Anlagen genutzt und nur ein Bruchteil für Zuckermais.

dpa/lni

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