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Der Norden Kurti
 war vollkommen 
gesund
Nachrichten Der Norden Kurti
 war vollkommen 
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00:16 16.05.2016
Von Karl Doeleke
Wolf Kurti auf einem Feld: Wölfe in Niedersachsen stellen Landwirte, Umweltschützer und die Landesregierung vor große Herausforderungen. Quelle: Knorr
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Hannover

Ein abschließendes Ergebnis werde allerdings erst in einigen Wochen vorliegen. Der wissenschaftlich MT6 genannte Wolf wird untersucht, um mögliche Ursachen für sein ungewöhnliches Verhalten zu finden. Der zwei Jahre alte Rüde war am
 27. April im Auftrag von Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) bei Bad Fallingbostel erschossen worden – die Behörden sprechen von „letaler Entnahme“.

Das auch Kurti genannte Tier hatte sich immer wieder ohne Scheu Menschen bis auf wenige Meter genähert und soll zuletzt den Hund einer Familie beim Sonntagsspaziergang angegriffen haben. Es war das erste Mal, dass ein Wolf seit der Rückkehr der Tiere nach Deutschland wegen Verhaltensauffälligkeit im staatlichen Auftrag getötet wurde.

Kurti war seit Juni als Teil des auffälligen Rudels aus Munster mit einem Sendehalsband beobachtet worden – daher auch der Name MT6. Das M steht für männlich, T für Telemetrie. Er war der sechste Wolf, der so ein Halsband trug.

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