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Der Norden Feuer an Bord stoppt Fregatte "Brandenburg"
Nachrichten Der Norden Feuer an Bord stoppt Fregatte "Brandenburg"
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18:29 09.10.2016
Die Fregatte "Brandenburg". Quelle: dpa/Archiv
Kiel/Wilhelmshaven

Nach einem Feuer an Bord ist die Fregatte "Brandenburg" der deutschen Marine am Sonntag unplanmäßig in den Kieler Hafen eingelaufen. Der Brand sei am Samstagabend aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen, habe aber schnell von der Besatzung gelöscht werden können, sagte ein Sprecher der Marine am Sonntag. Menschen seien dabei nicht verletzt worden.

Wie die "Kieler Nachrichten" berichten, war die "Brandenburg" war am Freitag von Wilhelmshaven ausgelaufen und durch das Skagerrak in die Ostsee gefahren. Das Unglück ereignete sich am Sonnabendabend in der Zufahrt zum Großen Belt kurz nach 18 Uhr. Nach dem Brand soll ein Teil der Antriebsanlage vorerst nicht mehr einsatzbereit sein. Deshalb lief die "Brandenburg" mit reduzierter Geschwindigkeit Kiel an, wo der Schaden in den kommenden Tagen im Tirpitzhafen untersucht werden soll.

Wann die Fregatte ihr Ausbildungsprogramm in der Ostsee aufnehmen soll, wird erst nach der Untersuchung geklärt. Die „Brandenburg“ sollte eigentlich ab Montag am Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr in Neustadt Übungen zur Leck- und Brandabwehr beginnen. Ab Ende des Monats soll die Fregatte dann eine weitere Ausbildung bei der britischen Marine in Devonport starten. Dieses Training gilt als Vorbereitung für Einsätze im kommenden Jahr. „Dieses Programm ist nicht gefährdet. Der Schaden ist nach ersten Berichten nicht so groß“, erklärte der Marinesprecher.

Die Fregatte hat ihren Heimathafen in Wilhelmshaven und solle jetzt in Kiel begutachtet werden. Vermutlich werde die "Brandenburg" schon am Dienstag den Kieler Hafen wieder verlassen und zum ursprünglichen Zielort Neustädter Bucht fahren. Dort soll die Besatzung in Brand- und Leckabwehr geschult werden.

dpa/Frank Behling

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